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Über SME-AnwälteVon Subventionsanträgen bis hin zu Einsprüchen gegen Erstattungsansprüche: Unsere gemischten Teams aus Anwälten und Unternehmensjuristen sind mit Titel 4.2 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes (AWB) und den europäischen Beihilfevorschriften bestens vertraut. Für internationale Konzerne ebenso wie für den Bäcker um die Ecke.
Es gibt verschiedene Förderprogramme für Unternehmer. Für die Regierung ist dies ein nützliches Instrument, um politische Ziele zu erreichen oder Wirtschaftstätigkeiten anzukurbeln. Unternehmer können in verschiedenen Bereichen Erstattungen für bestimmte Geschäftstätigkeiten und damit verbundene Kosten erhalten. Typischerweise beginnt ein Förderverfahren mit einem Antrag, gefolgt von einer Entscheidung der zuständigen Behörde. Wir unterstützen Organisationen unter anderem bei:
Wir verfügen über das Wissen und die Expertise, um vielfältige Aufgaben zu übernehmen: von der Beratung bis zur Streitbeilegung. Unser erfahrenes Team aus Anwälten und Rechtsexperten ist auf Subventionen spezialisiert. Kontaktieren Sie uns, um die Möglichkeiten zu besprechen.
Subventionen fallen unter das Verwaltungsrecht. Die allgemeinen Regelungen finden sich in Titel 4.2 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes (Artikel 4:21 bis 4:80 Awb). Gemäß Artikel 4:21 Awb ist eine Subvention ein Anspruch auf finanzielle Mittel, die von einer Verwaltungsbehörde für bestimmte Tätigkeiten bereitgestellt werden, mit Ausnahme der Bezahlung gelieferter Waren oder Dienstleistungen. Nach Artikel 4:23 Awb darf eine Verwaltungsbehörde eine Subvention grundsätzlich nur gewähren, wenn hierfür eine gesetzliche Grundlage besteht, beispielsweise in einer Subventionsverordnung oder einem Ministerialerlass. Eine Ausnahme gilt für Nebensubventionen. Wer die rechtliche Struktur einer Verordnung versteht, ist sowohl im Antragsverfahren als auch im Falle eines möglichen Streitfalls besser aufgestellt. Ob internationaler Konzern oder Bäcker um die Ecke: Unsere Anwälte und Unternehmensjuristen übersetzen die Verordnungen in Ihre spezifische Situation.
Ein Förderverfahren umfasst häufig zwei Entscheidungen: zunächst die Gewährung der Förderung (eine bedingte Zusage) und später die Festlegung der Fördersumme (der endgültige Betrag). Die Förderobergrenze spielt im Bewilligungsverfahren eine Rolle: Gemäß Artikel 4:25 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes (AWB) kann eine Verwaltungsbehörde einen Antrag ablehnen, sobald die verfügbaren Mittel ausgeschöpft sind, selbst wenn der Antrag inhaltlich den Anforderungen entspricht. Darüber hinaus enthält Artikel 4:35 AWB allgemeine Ablehnungsgründe, beispielsweise wenn begründeter Anlass zu der Annahme besteht, dass die Maßnahmen nicht stattfinden werden oder wenn der Antragsteller unrichtige oder unvollständige Angaben gemacht hat. Wir prüfen, ob eine Ablehnung gerechtfertigt ist und ob die Verwaltungsbehörde ihre Entscheidung ausreichend begründet hat.
Nach Abschluss der geförderten Maßnahmen erfolgt die Festsetzung der Förderung. Gemäß Artikel 4:46 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes (AWB) setzt die Verwaltungsbehörde die Förderung grundsätzlich entsprechend der Förderzusage fest, sofern die Maßnahmen durchgeführt und die Verpflichtungen erfüllt wurden. Ist dies nicht (vollständig) der Fall, kann die Förderung reduziert werden. Die Abteilung für Verwaltungsrecht des Staatsrats prüft solche Entscheidungen zunehmend anhand des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit: Eine reduzierte Festsetzung muss der Art und Schwere des Mangels angemessen sein. Wir beurteilen, ob eine (reduzierte) Festsetzung Bestand hat und erheben gegebenenfalls Einspruch.
Eine gewährte Subvention kann unter bestimmten Umständen zurückgezogen oder geändert werden. Vor der endgültigen Bewilligung sieht Artikel 4:48 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes (AWB) diese Möglichkeit vor, beispielsweise wenn die Leistungen nicht erbracht oder die Verpflichtungen nicht erfüllt wurden. Nach der endgültigen Bewilligung ist ein Rückzug gemäß Artikel 4:49 AWB nur in begrenztem Umfang möglich, etwa bei fehlerhaften Daten, die zu einer überhöhten Bewilligung geführt haben. Zu Unrecht gezahlte Beträge können gemäß Artikel 4:57 AWB zurückgefordert werden; diese Möglichkeit erlischt grundsätzlich fünf Jahre nach der endgültigen Bewilligung. Rückforderungsentscheidungen können weitreichend sein, insbesondere bei hohen Beträgen. Wir beraten sowohl Antragsteller als auch Verwaltungsbehörden, von internationalen Konzernen bis hin zu lokalen Unternehmen.
Subventionen an Unternehmen können als staatliche Beihilfen im Sinne von Artikel 107 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) gelten. Grundsätzlich muss der Staat unrechtmäßige staatliche Beihilfen zuzüglich Zinsen zurückfordern. Daher prüfen wir, ob eine Subvention unter eine Ausnahmeregelung fällt, beispielsweise die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung oder die De-minimis-Regel, und wie europäische Programme wie Horizon Europe und Eurostars mit nationalen Instrumenten wie der WBSO, der MIA, der EIA und der MIT korrespondieren. Dadurch wird vermieden, dass eine gewährte Subvention später zurückgezahlt werden muss.
Gegen eine Subventionsentscheidung (Ablehnung, Kürzung, Entzug oder Rückforderung) steht Ihnen das ordentliche Verwaltungsverfahren zur Verfügung. Sie müssen innerhalb von sechs Wochen nach Zustellung der Entscheidung Widerspruch bei der Verwaltungsbehörde einlegen (Art. 6:7 und 7:1 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes). Bleibt die Verwaltungsbehörde bei ihrer Entscheidung, können Sie beim Landgericht (Art. 8:1 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes) und anschließend bei der Verwaltungsgerichtsbarkeit des Staatsrats Berufung einlegen. Die Einhaltung der Fristen ist entscheidend: Eine verspätete Einlegung führt in der Regel zur Unzulässigkeit. Unsere Anwälte und Rechtsexperten überwachen die Fristen und begleiten Sie durch das gesamte Verfahren von der Einlegung des Widerspruchs bis hin zur Berufung.
Die Gewährung des Zuschusses ist eine bedingte Vorabzusage; die endgültige Höhe wird nachträglich auf Grundlage von Artikel 4:46 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes (AWB) festgelegt. Ein unbedingter Zahlungsanspruch entsteht erst mit der Feststellung.
Ja. Im Falle unrichtiger Daten oder Nichterfüllung von Verpflichtungen kann die Subvention entzogen (Artikel 4:48 und 4:49 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes) und der Betrag zurückgefordert werden (Artikel 4:57 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes), grundsätzlich bis zu fünf Jahre nach der Feststellung.
Innerhalb von sechs Wochen nach Bekanntgabe der Entscheidung (Artikel 6:7 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes). Diese Frist ist strikt einzuhalten; eine verspätete Einreichung führt fast immer zur Unzulässigkeit.
Das gesamte Spektrum abdeckt: vom internationalen Konzern bis zum Bäcker um die Ecke. Unsere gemischten Teams aus Anwälten und Unternehmensjuristen wechseln zwischen Beratung und Prozessführung.
Subventionen sind ein Teilgebiet unseres umfassenderen Tätigkeitsbereichs Verwaltungsrecht. Wir beraten und vertreten Sie auch in Rechtsstreitigkeiten zu Vollstreckungsentscheidungen, dem Zugang der Öffentlichkeit zu Regierungsinformationen (Woo/Wob) und dem Umweltrecht. Kontaktieren Sie uns, um Ihr Subventionsproblem zu besprechen.
In spezialisierten Rechtsfällen geht es nicht nur um die Rechtsnorm. Es geht auch um Beweise, den richtigen Zeitpunkt, die Verhandlungsposition und die wirtschaftlichen Auswirkungen jedes einzelnen Schrittes.
Wir unterstützen Antragsteller und Verwaltungsbehörden in jeder Phase des Förderprozesses.
Eine bewilligte Subvention ist keine Garantie. Nach der endgültigen Festlegung kann der Betrag geringer ausfallen, und selbst bereits ausgezahlte Subventionen können zurückgefordert werden. Rechtzeitige Rechtsberatung schützt Sie vor hohen Kosten durch versäumte Verpflichtungen oder Probleme mit staatlichen Beihilfen.
Wir verbinden verwaltungsrechtliche Streitbeilegung mit praktischer Beratung. Zunächst ermitteln wir Ihre Position gemäß Titel 4.2 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes (AWB) und den anwendbaren Vorschriften. Anschließend entscheiden wir, ob wir mit der Verwaltungsbehörde verhandeln oder ein Gerichtsverfahren anstreben. Durch die Zusammenarbeit von Anwälten und internen Rechtsberatern in einem Team können wir schnell zwischen juristischen und wirtschaftlichen Interessen wechseln.
Ein typischer Förderprozess durchläuft die folgenden Phasen.
Wir werden kurz die Situation, die verfügbaren Dokumente und Ihre Hauptinteressen besprechen.
Wir beurteilen Ihre rechtliche Position, die beigefügten Unterlagen, die Fristen und die möglichen nächsten Schritte.
Sie erhalten konkrete Ratschläge zum besten Vorgehen: reagieren, verhandeln, einen Vergleich schließen oder gerichtlich vorgehen.
Wir unterstützen Sie bei der Korrespondenz, bei Verhandlungen, bei der Strategieentwicklung in Rechtsstreitigkeiten oder bei weiteren rechtlichen Angelegenheiten.
Wir verbinden juristische Analyse mit praktischer Erfahrung in Fällen für Unternehmer, Geschäftsführer und Organisationen.
Unser Team aus Unternehmensjuristen und Anwälten ist auf Verwaltungsrecht spezialisiert. Wir beraten diverse Organisationen in Umweltrechtsfragen, bei Subventionen, Genehmigungen, Einspruchs- und Beschwerdeverfahren sowie bei Vollstreckungsentscheidungen. Wir verfügen über umfassende Verhandlungserfahrung, sind entscheidungsfreudig und können Chancen und Risiken fundiert einschätzen. Darüber hinaus haben wir weitreichende Erfahrung in der Prozessführung.
Die Fragen, die uns Unternehmer am häufigsten zum Thema Subventionsrecht stellen.
Rechtliche Beratung ist ratsam, sobald Druck entsteht, Fristen ablaufen, eine Gegenpartei Stellung bezieht oder wenn finanzielle oder strategische Interessen von Bedeutung sind.
Ja. Wir beurteilen Ihre rechtliche Position, beraten Sie hinsichtlich der Strategie und können Sie bei der Korrespondenz, Verhandlungen, Verteidigung oder weiteren rechtlichen Schritten unterstützen.
Fachberatung erfolgt grundsätzlich auf Stundenbasis. Soweit möglich, informieren wir Sie im Vorfeld über das Vorgehen, die Kosten und die nächsten Schritte.
Ja. Sie können eine kostenlose Beratung anfordern. Wir werden Ihre Situation kurz besprechen und Ihnen die wahrscheinlich sinnvollste Vorgehensweise aufzeigen.
Ob es um einen Antrag, eine niedrigere Bewertung oder eine Rückerstattung geht: Kontaktieren Sie unsere Anwälte und Rechtsexperten für eine unverbindliche Erstberatung.
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