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Über SME-AnwälteMit unserer umfassenden Expertise im Sozialwesen betreuen wir Kommunen und ihre Gremien. Wir bieten Rechtsberatung auf allen Ebenen einer Organisation. Unsere Dienstleistungen zeichnen sich durch hohe Qualität, Zuverlässigkeit und fundiertes Fachwissen aus.
Jede Gemeinde hat ihre eigene Gemeindesatzung, die sich von Gemeinde zu Gemeinde unterscheidet. Die Gemeindesatzung gilt für alle Bürger der Gemeinde. Sie enthält außerdem Regeln, beispielsweise wann für bestimmte Aktivitäten eine Genehmigung erforderlich ist. Darüber hinaus regelt sie die öffentliche Ordnung und Sicherheit.
Richtlinien sind von einer Verwaltungsbehörde erlassene Regeln. Sie legen fest, wie eine bestimmte Befugnis ausgeübt wird. Richtlinien können den Inhalt der administrativen Interessenabwägung bestimmen und festlegen, wie diese Abwägung erfolgt. Darüber hinaus können sie die Ermittlung der einer Entscheidung zugrunde liegenden Tatsachen regeln.
Haben Sie Fragen zur allgemeinen Gemeindeverordnung? Dann kontaktieren Sie uns!
Die Allgemeine Ortsverordnung (APV) und die zugehörigen Richtlinien haben direkte Auswirkungen auf den sozialen Bereich. Kommunale Vorschriften zu öffentlicher Ordnung, Veranstaltungen, Gastronomie, Marktständen, Sammlungen, Straßenhilfe und der Bekämpfung von Belästigungen bestimmen maßgeblich den Handlungsspielraum von Anwohnern und Gewerbetreibenden. Daher kann eine Änderung einer APV-Bestimmung oder einer Richtlinie weitreichende Folgen haben: von einem internationalen Konzern, der eine Terrasse oder eine Veranstaltung organisiert, bis hin zum Bäcker an der Ecke, der vor seinem Laden einen Auslagekorb aufstellt. MKB Juristen arbeitet mit gemischten Teams aus Anwälten und (Unternehmens-)Rechtsberatern, die sowohl die verwaltungsrechtlichen Aspekte als auch die praktischen Geschäftsaspekte abdecken. Diese Seite ist Teil unserer im Bereich Soziales.
Es ist wichtig, zwischen drei Arten von kommunalen Verordnungen zu unterscheiden, da der Rechtsschutz je nach Kategorie unterschiedlich ist.
Die APV selbst ist eine allgemein verbindliche Regelung: eine allgemeine Regel, die keine Person, keinen Gegenstand, keinen Ort oder keine Zeit im Einzelfall festlegt. Eine Grundsatzregel ist gemäß Artikel 1:3 Absatz 4 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes (AWB) eine allgemeine Regel, die durch eine Entscheidung über die Abwägung von Interessen, die Feststellung von Tatsachen oder die Auslegung von Rechtsvorschriften bei der Ausübung einer Befugnis festgelegt wird. Eine Entscheidung im Sinne von Artikel 1:3 Absatz 1 AWB bezieht sich hingegen auf einen konkreten Fall, wie beispielsweise die Erteilung, Verweigerung oder den Widerruf einer Genehmigung.
Gemäß Artikel 4:84 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes (Awb) handelt die Verwaltungsbehörde grundsätzlich im Einklang mit ihrer Grundsatzregelung, es sei denn, dies hat unverhältnismäßige Folgen für einen Beteiligten, die nicht mit den Zielen der Grundsatzregelung vereinbar sind (die ihr innewohnende Befugnis zur Abweichung).
Grundsätzlich ist gegen die Änderung der Allgemeinen Gemeindeverordnung selbst oder einer Grundsatzregel kein direkter Einspruch oder Rechtsbehelf zulässig. Dies ergibt sich aus Artikel 8:3 Absatz 1 Buchstabe a des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes (AWB), der Rechtsbehelfe gegen allgemein verbindliche Verordnungen und Grundsatzregeln ausschließt. Da ein Einspruch gemäß Artikel 7:1 AWB an eine anfechtbare Entscheidung geknüpft ist, ist auch der Rechtsweg gegen die Verordnung als solche versperrt.
Es gibt zwei wichtige Ausnahmen und Wege, die wir in der Praxis nutzen:
Für Unternehmer werden Änderungen kommunaler Verordnungen oft erst dann konkret, wenn sie eine Genehmigung beantragen oder einen Vollstreckungsbescheid erhalten. Gegen eine Ablehnung, einen Widerruf oder eine mit einer Geldbuße oder einem Bußgeld belegte Anordnung steht jedoch ein umfassender Rechtsweg zur Verfügung: Innerhalb von sechs Wochen eingelegt werden, gefolgt von einer Berufung vor Gericht und gegebenenfalls einer weiteren Revision.
Wichtige Punkte, die in diesem Zusammenhang zu beachten sind:
Wir verbinden eine zügige rechtliche Analyse der geänderten Verordnung mit einer praxisorientierten Bewertung Ihrer Interessen. Zunächst prüfen wir, ob es sich um eine allgemein verbindliche Bestimmung, eine Grundsatzregelung oder eine konkrete Entscheidung handelt und welche Vorgehensweise voraussichtlich Erfolg verspricht. Anschließend verfassen wir eine Stellungnahme, einen Einspruch oder eine Berufung, beantragen gegebenenfalls einstweiligen Rechtsschutz und führen Gespräche mit der Gemeinde. Ob internationaler Konzern oder lokales Unternehmen: Unsere Anwälte und internen Rechtsberater berücksichtigen sowohl die rechtliche Strategie als auch die wirtschaftlichen Interessen.
zu allgemeinen Gemeindeverordnungen und Richtlinien sind oft mit anderen gesellschaftlichen Themen verknüpft, wie beispielsweise der Kompetenzverteilung zwischen Verwaltungsbehörden und kommunalen Subventionen. Haben Sie Fragen zu Gemeindeverordnungen oder Richtlinien? Kontaktieren Sie uns!
In spezialisierten Rechtsfällen geht es nicht nur um die Rechtsnorm. Es geht auch um Beweise, den richtigen Zeitpunkt, die Verhandlungsposition und die wirtschaftlichen Auswirkungen jedes einzelnen Schrittes.
Wir unterstützen Unternehmer und Organisationen bei rechtlichen Fragestellungen, bei denen eine sorgfältige Prüfung, Strategie und Umsetzung wichtig sind.
Rechtliche Unterstützung ist besonders wertvoll, wenn viel auf dem Spiel steht, Fristen drängen oder eine falsche Reaktion Ihre Position schwächen könnte.
In speziellen Fällen kann die erste Reaktion entscheidend für das weitere Vorgehen sein. Ein Eingeständnis, eine unvollständige Erklärung oder der falsche Tonfall könnten später gegen Sie verwendet werden. Deshalb prüfen wir zunächst genau, was Ihnen vorgeworfen wird, welche Fakten feststehen, welche Dokumente fehlen und welche Strategie Ihren Interessen am besten entspricht.
Sie erhalten keine abstrakte juristische Darstellung, sondern eine praxisorientierte Einschätzung Ihrer Situation, der Risiken und der nächsten Schritte.
Wir werden kurz die Situation, die verfügbaren Dokumente und Ihre Hauptinteressen besprechen.
Wir beurteilen Ihre rechtliche Position, die beigefügten Unterlagen, die Fristen und die möglichen nächsten Schritte.
Sie erhalten konkrete Ratschläge zum besten Vorgehen: reagieren, verhandeln, einen Vergleich schließen oder gerichtlich vorgehen.
Wir unterstützen Sie bei der Korrespondenz, bei Verhandlungen, bei der Strategieentwicklung in Rechtsstreitigkeiten oder bei weiteren rechtlichen Angelegenheiten.
Wir verbinden juristische Analyse mit praktischer Erfahrung in Fällen für Unternehmer, Geschäftsführer und Organisationen.
Alle unsere Rechtsexperten und Anwälte verfügen über umfassende Rechtskenntnisse in den Bereichen Gesundheitswesen, Jugend, Beschäftigung, Teilhabe, Bildung, Asyl, Kultur und Sport. Darüber hinaus haben sie sich auf ein oder mehrere Rechtsgebiete im Sozialbereich spezialisiert. Wir haben verschiedene Schwerpunkte in unterschiedlichen Praxisgruppen organisiert. Jeder Anwalt ist je nach seinen Spezialisierungen einer oder mehreren Praxisgruppen zugeordnet. Mandanten können sich für ihren jeweiligen Fall direkt an die zuständige Praxisgruppe wenden. Dort werden sie von dem für ihren Fall am besten geeigneten Anwalt oder Rechtsexperten betreut. Bei Bedarf greifen wir auf die Expertise und Erfahrung unserer spezialisierten Kollegen aus anderen Praxisgruppen zurück.
Im Folgenden beantworten wir häufig gestellte Fragen zu diesem Rechtsgebiet, unserer Vorgehensweise und der Suche nach Rechtsbeistand.
Rechtliche Beratung ist ratsam, sobald Druck entsteht, Fristen ablaufen, eine Gegenpartei Stellung bezieht oder wenn finanzielle oder strategische Interessen von Bedeutung sind.
Ja. Wir beurteilen Ihre rechtliche Position, beraten Sie hinsichtlich der Strategie und können Sie bei der Korrespondenz, Verhandlungen, Verteidigung oder weiteren rechtlichen Schritten unterstützen.
Fachberatung erfolgt grundsätzlich auf Stundenbasis. Soweit möglich, informieren wir Sie im Vorfeld über das Vorgehen, die Kosten und die nächsten Schritte.
Ja. Sie können eine kostenlose Beratung anfordern. Wir werden Ihre Situation kurz besprechen und Ihnen die wahrscheinlich sinnvollste Vorgehensweise aufzeigen.
Möchten Sie wissen, wie Ihre rechtliche Lage aussieht oder welcher Schritt sinnvoll ist? Besprechen Sie Ihre Situation mit einem Anwalt oder dem Unternehmensjuristen.
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