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Über SME-AnwälteEin Konflikt mit einer Bank, einem Versicherer oder einem Vermögensverwalter? Unsere gemischten Teams aus Anwälten und Unternehmensjuristen führen Prozesse vor dem KiFiD und vor Zivilgerichten und stellen das Gleichgewicht wieder her – von internationalen Konzernen bis zum Bäcker um die Ecke.
Unser Team für Finanzstreitigkeiten berät und vertritt Mandanten in Auseinandersetzungen im Finanzbereich. Die Finanzwelt und ihre Aufsicht spielen für Unternehmer eine unverzichtbare Rolle. Aufgrund der europäischen Gesetzgebung ist das Feld sehr umfangreich – von Versicherungsverträgen über Kreditverträge und Vermögensverwaltung bis hin zu Betrugsfällen. Wir unterstützen Mandanten unter anderem bei folgenden Punkten:
Wir verfügen über das Wissen und die Expertise, um vielfältige Aufgaben zu übernehmen: von der Beratung bis zur Streitbeilegung. Unser erfahrenes Team aus Anwälten und Rechtsexperten ist auf Finanzprozesse spezialisiert. Kontaktieren Sie uns, um die Möglichkeiten zu besprechen.
Finanzstreitigkeiten entstehen selten aus dem Nichts. Oftmals läuft es schief, sobald eine Bank, Versicherung, ein Vermögensverwalter oder Finanzberater seine Sorgfaltspflicht verletzt, eine Kredit- oder Bankbeziehung beendet oder ein ungeeignetes Produkt empfiehlt. Ob internationaler Konzern oder Bäcker um die Ecke: Sobald ein Finanzinstitut mit Ihnen verhandelt, sind die Chancen ungleich verteilt. Unsere gemischten Teams aus Anwälten und internen Rechtsberatern sorgen für mehr Ausgewogenheit. Wir sind unter anderem in folgenden Fällen tätig:
Diese Seite fällt unter unsere im Bereich Finanzrecht. Hier können Sie mehr über den umfassenderen Rahmen der Aufsicht und Regulierung erfahren, in dem Finanzdienstleister tätig sind.
Bei Finanzstreitigkeiten besteht oft die Wahl zwischen zwei Wegen. Der erste ist eine Beschwerde beim KiFiD (Institut für Beschwerden im Finanzdienstleistungssektor), der zentralen Anlaufstelle für Verbraucher und Kleinunternehmer in Konflikten mit Banken, Versicherungen, Hypothekengebern oder Finanzdienstleistern. Der zweite Weg ist ein Verfahren vor dem Zivilgericht.
Bezüglich der KiFiD müssen Sie zunächst das interne Beschwerdeverfahren Ihres Dienstanbieters vollständig durchlaufen. Erst nach einer endgültigen Ablehnung steht Ihnen der Weg zur KiFiD offen. Grundsätzlich müssen Sie Ihre Beschwerde innerhalb eines Jahres nach dieser Ablehnung einreichen. Sie wählen im Voraus zwischen einer verbindlichen und einer unverbindlichen Stellungnahme des Schlichtungsausschusses: Bei einer verbindlichen Stellungnahme ist die Entscheidung für beide Parteien endgültig, und der Rechtsweg ist grundsätzlich ausgeschlossen; bei einer unverbindlichen Stellungnahme haben Sie weiterhin die Möglichkeit, die Angelegenheit vor einem ordentlichen Gericht zu bringen.
Das Zivilgericht wird eingeschaltet, wenn der Dienstleister nicht mit KiFiD verbunden ist, der Streitwert die Zuständigkeitsgrenze von KiFiD übersteigt oder ein bedeutender Wirtschaftsstreit nicht für das eingeschränktere KiFiD-Verfahren geeignet ist. Wir prüfen im Einzelfall, welcher Weg die größten Erfolgsaussichten bietet und welche Auswirkungen dies auf Bearbeitungszeit, Kosten und Beweislage hat.
Ein erfolgreiches Finanzverfahren steht und fällt mit der korrekten Rechtsgrundlage. Finanzdienstleister unterliegen einer besonderen Sorgfaltspflicht, die sich in der Rechtsprechung herausgebildet hat und umso wichtiger ist, je komplexer das Produkt und je geringer das Wissen des Kunden ist. Diese Sorgfaltspflicht ist unter anderem in Artikel 7:401 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches (Civil Code) verankert, der den Auftragnehmer zur Sorgfalt eines ordentlichen Vertragspartners verpflichtet.
Wird diese Sorgfaltspflicht oder eine andere vertragliche Verpflichtung verletzt, bietet Artikel 6:74 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches (Vertragsbruch) eine Grundlage für die Geltendmachung des entstandenen Schadens. Besteht kein Vertragsverhältnis oder handelt das Institut rechtswidrig außerhalb des Geltungsbereichs der Vereinbarung, kann ein Anspruch auf Artikel 6:162 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches (unerlaubte Handlung) gestützt werden. Darüber hinaus spielen die öffentlich-rechtlichen Verhaltensregeln des Finanzaufsichtsgesetzes (Wft) eine Rolle bei der Definition dessen, was von einem sorgfältig handelnden Dienstleister erwartet werden kann.
Beachten Sie die Verjährungsfrist: Gemäß Artikel 3:310 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches verjährt ein Schadensersatzanspruch grundsätzlich fünf Jahre nach Kenntnis des Schadens und des haftenden Dritten, maximal jedoch nach zwanzig Jahren. Wir überwachen diese Fristen genau und unterbrechen die Verjährung gegebenenfalls rechtzeitig.
Finanzielle Streitigkeiten werden häufig anhand der Beweislage entschieden. Wer eine Verletzung der Sorgfaltspflicht geltend macht, muss diese grundsätzlich beweisen. Daher beginnen wir mit der sorgfältigen Erstellung der Akte: Beratungsgespräche, E-Mail-Korrespondenz, Aufzeichnungen, Produktinformationen und das Kundenprofil werden genauestens geprüft. Darauf aufbauend ermitteln wir die erfolgversprechendste Rechtsgrundlage und die Höhe des Schadensersatzes.
Nicht jeder Streitfall muss vor Gericht ausgetragen werden. Oft genügt eine begründete Haftungsklage in Verbindung mit einer detaillierten Schadensaufstellung, um ein Finanzinstitut zu einer außergerichtlichen Einigung zu bewegen. Sollte dies nicht gelingen, führen wir den Rechtsstreit konsequent weiter, entweder vor der KiFiD oder vor einem Zivilgericht. Unsere gemischten Teams aus Anwälten und (Unternehmens-)Rechtsberatern passen die Vorgehensweise Ihren Zielen und Ihrem Budget an – egal, ob Sie ein Unternehmen mit einem komplexen Derivatefall oder ein KMU-Unternehmer mit einer ungerechtfertigten Kreditkündigung sind.
Muss ich mich zuerst bei der Bank beschweren, bevor ich gerichtlich vorgehen kann?
Für den KiFiD-Weg ist dies zwingend erforderlich: Sie müssen zunächst das interne Beschwerdeverfahren durchlaufen und eine endgültige Ablehnung erhalten haben. Für ein Zivilgericht ist eine interne Beschwerde keine Voraussetzung, jedoch stärkt eine gut dokumentierte Beschwerde Ihre Beweislage fast immer.
Wie lange habe ich Zeit zu handeln?
Bei der KiFiD gilt in der Regel eine Frist von einem Jahr nach der endgültigen Ablehnung. Für eine Klage vor einem Zivilgericht gilt die Verjährungsfrist gemäß Artikel 3:310 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches: in der Regel fünf Jahre ab Kenntnis des Schadens und des Haftenden. Warten Sie also nicht zu lange.
Kann ich nach einer KiFiD-Entscheidung noch vor Gericht gehen?
Das hängt von Ihrer vorherigen Wahl ab. Entscheiden Sie sich für eine verbindliche Stellungnahme, ist die Entscheidung endgültig und der Rechtsweg vor einem Zivilgericht grundsätzlich versperrt. Bei einer unverbindlichen Stellungnahme bleibt der Gang vor ein Zivilgericht möglich.
Betreuen Sie auch Kleinunternehmer?
Ja. Von internationalen Konzernen bis zum Bäcker um die Ecke: Wir unterstützen sowohl Unternehmen als auch Kleinunternehmer und Verbraucher bei Streitigkeiten mit Finanzinstituten.
In spezialisierten Rechtsfällen geht es nicht nur um die Rechtsnorm. Es geht auch um Beweise, den richtigen Zeitpunkt, die Verhandlungsposition und die wirtschaftlichen Auswirkungen jedes einzelnen Schrittes.
Wir unterstützen Sie in einer Vielzahl von Finanzstreitigkeiten, von der Beratung bis zur Durchführung des Verfahrens.
Bei finanziellen Streitigkeiten steht man einem professionellen Gegner mit juristischer Macht gegenüber. Eine versäumte Frist oder eine schwache Beweislage können eine berechtigte Forderung zunichtemachen.
Wir erstellen zunächst eine solide Fallakte, ermitteln die vielversprechendste Rechtsgrundlage und den Umfang des Schadens und wählen den Weg mit den größten Erfolgsaussichten. Wo eine außergerichtliche Einigung möglich ist, streben wir diese an; ist dies nicht möglich, führen wir den Rechtsweg entschlossen.
Von der ersten Analyse bis zum Ergebnis in wenigen klaren Schritten.
Wir werden kurz die Situation, die verfügbaren Dokumente und Ihre Hauptinteressen besprechen.
Wir beurteilen Ihre rechtliche Position, die beigefügten Unterlagen, die Fristen und die möglichen nächsten Schritte.
Sie erhalten konkrete Ratschläge zum besten Vorgehen: reagieren, verhandeln, einen Vergleich schließen oder gerichtlich vorgehen.
Wir unterstützen Sie bei der Korrespondenz, bei Verhandlungen, bei der Strategieentwicklung in Rechtsstreitigkeiten oder bei weiteren rechtlichen Angelegenheiten.
Wir verbinden juristische Analyse mit praktischer Erfahrung in Fällen für Unternehmer, Geschäftsführer und Organisationen.
Alle unsere Rechtsexperten und Anwälte verfügen über umfassende Kenntnisse im Finanzrecht. Innerhalb dieser Expertise haben sich unsere Rechtsspezialisten in verschiedenen Bereichen weiter spezialisiert. Mandanten werden stets von Anwälten und Rechtsexperten vertreten, die auf die Beantwortung der jeweiligen Rechtsfrage oder die Bearbeitung des konkreten Falles spezialisiert sind. Unser Team arbeitet schnell und zielorientiert und garantiert dabei höchste juristische Qualität.
Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Finanzprozesse.
Rechtliche Beratung ist ratsam, sobald Druck entsteht, Fristen ablaufen, eine Gegenpartei Stellung bezieht oder wenn finanzielle oder strategische Interessen von Bedeutung sind.
Ja. Wir beurteilen Ihre rechtliche Position, beraten Sie hinsichtlich der Strategie und können Sie bei der Korrespondenz, Verhandlungen, Verteidigung oder weiteren rechtlichen Schritten unterstützen.
Fachberatung erfolgt grundsätzlich auf Stundenbasis. Soweit möglich, informieren wir Sie im Vorfeld über das Vorgehen, die Kosten und die nächsten Schritte.
Ja. Sie können eine kostenlose Beratung anfordern. Wir werden Ihre Situation kurz besprechen und Ihnen die wahrscheinlich sinnvollste Vorgehensweise aufzeigen.
Schildern Sie uns Ihren Fall unverbindlich. Unsere Anwälte und Rechtsexperten prüfen Ihre Beweislage und die beste Vorgehensweise, sei es über KiFiD oder vor einem Zivilgericht.
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