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Über SME-AnwälteVom Term Sheet bis zum Abschluss: Unsere Anwälte und internen Rechtsberater begleiten Startups, Scaleups und Investoren durch jede Phase einer Venture-Capital-Finanzierungsrunde. Vom internationalen Investmentfonds bis zum Bäcker um die Ecke.
Venture Capital ist eine Finanzierungsform, die von Risikokapitalgebern bereitgestellt wird. Für Start-ups und Scale-ups kann Venture Capital eine interessante Möglichkeit sein, das Unternehmenswachstum zu finanzieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig: von großen Investmentfirmen über Business Angels bis hin zu verschiedenen Kapitalbeteiligungsmodellen und Fremdkapitalfinanzierungen.
Wir begleiten Investoren und Unternehmen durch Finanzierungsrunden, ob im Hintergrund oder im Vordergrund. Die Gewinnung von Risikokapital erfordert neben einem soliden Geschäftsplan juristische Expertise. Investoren wiederum benötigen eine sorgfältige Prüfung und eindeutige Verträge. Themen, die bei Risikokapitaltransaktionen auftreten können, sind unter anderem:
Wir verfügen über das Wissen und die Expertise, um vielfältige Aufgaben zu übernehmen: von der Beratung bis zur Streitbeilegung. Unser erfahrenes Team aus Anwälten und Rechtsexperten im Bereich Venture Capital steht Ihnen zur Seite. Kontaktieren Sie uns, um die Möglichkeiten zu besprechen.
Im Kern ist eine Finanzierungsrunde eine Unternehmensübernahme: Ein Investor erwirbt (eine Beteiligung an) Ihrem Unternehmen und damit die Kontrolle und die wirtschaftlichen Rechte. Deshalb betrachten wir Venture Capital aus unserer umfassenden im Bereich Gesellschaftsrecht, Fusionen und Übernahmen. Die gleichen Instrumente, die bei einer Fusion oder Übernahme , kommen auch in einer Finanzierungsrunde zum Einsatz: Bewertung, Due Diligence, Garantien, Corporate Governance und Exit-Strategie. Wir verbinden diese Erfahrung im Bereich Unternehmensübernahmen mit der Geschwindigkeit und Flexibilität, die ein Start-up oder Scale-up benötigt. Ob Sie ein international tätiger Investmentfonds oder der Bäcker um die Ecke sind, der seinen ersten Business Angel an Bord holt – Sie erhalten ein gemischtes Team aus Anwälten und Unternehmensjuristen, das sowohl die rechtlichen als auch die wirtschaftlichen Aspekte abdeckt.
Nahezu jede Finanzierungsrunde beginnt mit einem Term Sheet (auch Absichtserklärung genannt). Darin legen die Parteien die Eckpunkte der Transaktion fest: die Bewertung (vor und nach der Finanzierung), die Investitionssumme, die Aktienklasse, die Liquidationspräferenz, Governance-Vereinbarungen, Vetorechte der Investoren, Offenlegungspflichten und die Abschlussbedingungen. Obwohl ein Term Sheet in der Regel weitgehend unverbindlich ist, enthält es häufig bindende Vereinbarungen zu Exklusivität und Vertraulichkeit. Wer zu früh bindende Klauseln akzeptiert oder eine mehrmonatige Exklusivitätsfrist unterzeichnet, schränkt seinen Verhandlungsspielraum erheblich ein. Wir prüfen das Term Sheet, identifizieren potenzielle Fallstricke und verhandeln die für Sie relevanten Bedingungen.
Nicht jede Finanzierungsrunde erfolgt durch die direkte Ausgabe von Aktien. Gängige Instrumente sind beispielsweise:
Jede Variante hat ihre eigenen steuerlichen, rechtlichen und aufsichtsrechtlichen Implikationen und muss zudem mit dem niederländischen Gesellschaftsrecht und der Satzung der BV vereinbar sein. Wir beraten Sie hinsichtlich des für Ihre Unternehmensphase passenden Instruments.
Die Bewertung bestimmt, wie viele Aktien ein Investor für seine Investition erhält und wie stark die Anteile bestehender Aktionäre verwässert werden. Mit jeder Finanzierungsrunde wächst die Kapitalisierungsübersicht (das Aktienregister mit allen Beteiligungen, Optionen und Wandelschuldverschreibungen). Eine gut gepflegte Kapitalisierungsübersicht und ein sorgfältig geplanter Optionspool beugen Überraschungen in späteren Runden vor. Wir berechnen Verwässerungsszenarien für die Gründer und stellen sicher, dass die Ausgabe rechtlich korrekt durch einen Gesellschafterbeschluss, eine Satzungsänderung und eine notarielle Ausgabeurkunde erfolgt.
Investoren verhandeln fast immer zusätzlichen Schutz. Die wichtigsten Mechanismen:
Wir wägen diese Bestimmungen gegeneinander ab und wahren das Gleichgewicht zwischen Anlegerschutz und den langfristigen Interessen der Unternehmer.
Neben wirtschaftlichen Rechten beinhaltet eine Investition auch Kontrolle. Berücksichtigen Sie die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat, Veto- und Zustimmungsrechte bei wichtigen Entscheidungen, Informationsrechte sowie Regelungen für einen späteren Verkauf, wie beispielsweise die Mitverkaufspflicht (Drag-along), das Mitverkaufsrecht (Tag-along) und Bezugsrechte bei Kapitalerhöhungen. Diese Vereinbarungen werden im Gesellschaftervertrag und in der Satzung festgehalten. Eine gute Corporate Governance beugt Blockaden im Vorstand vor und erleichtert einen späteren Ausstieg, sei es durch eine strategische Übernahme, einen Private-Equity- oder Management-Buy-out . Achten Sie bei der Gestaltung der Governance auch auf die Mitarbeiterbeteiligung: Besteht ein Betriebsrat, kann dieser gemäß Betriebsratsgesetz ein Mitspracherecht bei wichtigen Investitionsentscheidungen haben.
Vor dem Einstieg eines Investors findet eine Due-Diligence-Prüfung statt: eine Untersuchung der rechtlichen, finanziellen und steuerlichen Situation des Unternehmens. Auf Käuferseite konzentriert sich unsere Beratung während der Due-Diligence-Prüfung auf die Identifizierung von Risiken, während wir auf Verkäuferseite die Vendor Due Diligence und einen sauberen Datenraum in den Fokus rücken. Die Ergebnisse fließen in Garantien, Freistellungsvereinbarungen und aufschiebende Bedingungen ein. Die endgültige Transaktionsdokumentation umfasst typischerweise einen Investitionsvertrag, eine Gesellschaftervereinbarung, Beschlüsse der Gesellschafter und des Aufsichtsrats, eine geänderte Satzung, eine notarielle Ausgabeurkunde und gegebenenfalls ergänzende Dokumente wie beispielsweise eine Übertragung von Rechten an geistigem Eigentum.
Was ist der Unterschied zwischen Venture Capital und Private Equity?
Venture Capital konzentriert sich auf junge, schnell wachsende Unternehmen (Startups und Scaleups) und beteiligt sich typischerweise mit Minderheitsanteilen in der Frühphase. Private Equity investiert in der Regel in etablierte Unternehmen und erwirbt häufiger eine Mehrheitsbeteiligung. Beide Bereiche fallen in unseren Bereich Gesellschaftsrecht, Fusionen und Übernahmen.
Was ist eine Liquidationspräferenz?
Es handelt sich um eine Vereinbarung, die festlegt, dass der Investor im Falle eines Ausstiegs (einen Teil) seiner Investition vor den übrigen Aktionären zurückerhält. Die Höhe der Prämie (einfach, doppelt) und die Variante (mit oder ohne Beteiligung) bestimmen, wie vorteilhaft dies für den Investor und wie nachteilig für die Gründer ist.
Benötige ich für eine Finanzierungsrunde einen Anwalt oder einen Rechtsexperten?
Das hängt von Ihrer Situation ab. Bei MKB Juristen arbeiten Anwälte und Unternehmensjuristen in gemischten Teams zusammen, sodass Sie stets die passende Expertise zur Seite haben: von der Vertragsgestaltung und -verhandlung bis hin zur potenziellen Streitbeilegung.
In spezialisierten Rechtsfällen geht es nicht nur um die Rechtsnorm. Es geht auch um Beweise, den richtigen Zeitpunkt, die Verhandlungsposition und die wirtschaftlichen Auswirkungen jedes einzelnen Schrittes.
Wir unterstützen Sie in jeder Phase der Investitionsrunde, ob im Hintergrund oder am Verhandlungstisch.
Eine Investitionsrunde erscheint zunächst als finanzielle Angelegenheit, doch die rechtlichen Bedingungen entscheiden langfristig darüber, wer die Kontrolle behält und wer bei einem Exit zuerst bezahlt wird. Unterschätzen Sie daher nicht die Tragweite scheinbar technischer Klauseln.
Wir betrachten eine Investitionsrunde sowohl als Akquisition als auch als Beginn einer langfristigen Partnerschaft. Zunächst analysieren wir Ihre Ziele und die Entwicklungsphase Ihres Unternehmens. Anschließend prüfen wir das Term Sheet, identifizieren potenzielle Fallstricke und verhandeln die für Sie wichtigen Konditionen. Wir achten stets auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Schutz der Investoren und den langfristigen Interessen der Unternehmer und stellen sicher, dass alle Aspekte in den Verträgen, der Satzung und den notariellen Urkunden rechtlich einwandfrei dokumentiert sind.
Ein typischer Ablauf vom Erstgespräch bis zum Vertragsabschluss.
Wir werden kurz die Situation, die verfügbaren Dokumente und Ihre Hauptinteressen besprechen.
Wir beurteilen Ihre rechtliche Position, die beigefügten Unterlagen, die Fristen und die möglichen nächsten Schritte.
Sie erhalten konkrete Ratschläge zum besten Vorgehen: reagieren, verhandeln, einen Vergleich schließen oder gerichtlich vorgehen.
Wir unterstützen Sie bei der Korrespondenz, bei Verhandlungen, bei der Strategieentwicklung in Rechtsstreitigkeiten oder bei weiteren rechtlichen Angelegenheiten.
Wir verbinden juristische Analyse mit praktischer Erfahrung in Fällen für Unternehmer, Geschäftsführer und Organisationen.
Alle unsere Rechtsexperten und Anwälte verfügen über umfassende Kenntnisse im Gesellschaftsrecht. Darüber hinaus haben sie sich auf ein oder mehrere Spezialgebiete innerhalb dieses Rechtsbereichs konzentriert. Wir haben verschiedene Spezialgebiete in unterschiedlichen Praxisgruppen organisiert. Jeder Anwalt ist je nach seinen Spezialisierungen einer oder mehreren Praxisgruppen zugeordnet. Mandanten können sich für ihren jeweiligen Fall direkt an die zuständige Praxisgruppe wenden. Dort werden sie von dem für ihren Fall am besten geeigneten Anwalt oder Rechtsexperten betreut. Bei Bedarf greifen wir auf das Fachwissen und die Erfahrung unserer spezialisierten Kollegen aus anderen Praxisgruppen zurück.
Die Fragen, die uns Gründer und Investoren am häufigsten stellen.
Rechtliche Beratung ist ratsam, sobald Druck entsteht, Fristen ablaufen, eine Gegenpartei Stellung bezieht oder wenn finanzielle oder strategische Interessen von Bedeutung sind.
Ja. Wir beurteilen Ihre rechtliche Position, beraten Sie hinsichtlich der Strategie und können Sie bei der Korrespondenz, Verhandlungen, Verteidigung oder weiteren rechtlichen Schritten unterstützen.
Fachberatung erfolgt grundsätzlich auf Stundenbasis. Soweit möglich, informieren wir Sie im Vorfeld über das Vorgehen, die Kosten und die nächsten Schritte.
Ja. Sie können eine kostenlose Beratung anfordern. Wir werden Ihre Situation kurz besprechen und Ihnen die wahrscheinlich sinnvollste Vorgehensweise aufzeigen.
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