MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
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Allgemeine Geschäftsbedingungen und Service-Level-Agreement (SLA) ergänzen sich: Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen legen den rechtlichen Rahmen fest (Zahlung, Haftung, Gewährleistungen), während das SLA konkrete Vereinbarungen zur Servicequalität trifft (z. B. Verfügbarkeit und Reaktionszeiten). Insbesondere IT-Unternehmen, Hosting-Anbieter und Logistikdienstleister benötigen beides – und sie müssen optimal aufeinander abgestimmt sein. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Unterschiede, wie sie zusammenwirken und warum Sie sie nicht separat erstellen sollten.
Was sind allgemeine Geschäftsbedingungen?
Allgemeine Geschäftsbedingungen – das „Kleingedruckte“ – sind die grundlegenden Regeln für die Geschäftsbeziehung zwischen Ihrem Unternehmen und seinen Kunden oder Lieferanten. In der Praxis wird mitunter zwischen Einkaufs- und Verkaufsbedingungen. Gute Allgemeine Geschäftsbedingungen enthalten in jedem Fall Bestimmungen zu folgenden Punkten:
- Zahlungen und Zahlungsbedingungen;
- Lieferzeiten;
- Garantien;
- Haftung;
- das im Streitfall zu befolgende Verfahren .
Sie standardisieren Ihre Rechtsposition und schaffen im Voraus Klarheit darüber, was die Parteien voneinander erwarten können.
Was ist eine Service-Level-Vereinbarung (SLA)?
Eine Service-Level-Vereinbarung (SLA) geht noch einen Schritt weiter und konzentriert sich auf die Qualität und Zuverlässigkeit der angebotenen Dienstleistung. Eine SLA enthält konkrete, messbare Vereinbarungen zu Leistungsniveaus, wie zum Beispiel:
- Verfügbarkeit (z. B. eine Betriebszeit von 99,9 %);
- Reaktions- und Lösungszeiten bei Vorfällen;
- Qualitätsstandards für die Dienstleistungserbringung;
- Folgen der Nichteinhaltung dieser Standards, wie beispielsweise Entschädigungszahlungen oder Geldstrafen.
Warum reichen allgemeine Geschäftsbedingungen allein nicht aus?
Allgemeine Geschäftsbedingungen sind unerlässlich, bieten aber nur einen groben Rahmen. Für spezifische Dienstleistungen reichen sie oft nicht aus, um Qualität und Kontinuität zu gewährleisten. Hierfür ist eine Service-Level-Vereinbarung (SLA) erforderlich. Die beiden Dokumente ergänzen sich: Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bilden die rechtliche Grundlage, während die SLA die konkreten Servicevereinbarungen regelt. Genau deshalb müssen sie optimal aufeinander abgestimmt sein.
Wie funktionieren Allgemeine Geschäftsbedingungen und Service-Level-Agreement (SLA) zusammen?
Ein Beispiel verdeutlicht es. Angenommen, Sie Hosting- und Cloud-Speicherdienste :
- Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen legen die Zahlungsfrist und die Folgen einer verspäteten Zahlung (z. B. die Aussetzung des Dienstes) fest. Sie enthalten außerdem eine Klausel zu höherer Gewalt, die erläutert, was höhere Gewalt ist.
- Im SLA garantieren Sie beispielsweise eine Verfügbarkeit von 99,9 %, wobei Ausfallzeiten aufgrund von Nichtzahlung oder höherer Gewalt ausgenommen sind.
Die Dokumente beziehen sich auf diese Weise aufeinander und müssen stets zusammen gelesen werden. Widersprechen sie sich – beispielsweise hinsichtlich der Definition von höherer Gewalt –, entsteht genau das Missverständnis, das Sie vermeiden wollten.
Häufig gestellte Fragen zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Service-Level-Vereinbarung
Benötige ich als IT-Unternehmen sowohl Allgemeine Geschäftsbedingungen als auch eine Service-Level-Vereinbarung (SLA)?
Grundsätzlich ja. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die rechtliche Grundlage, während die Service-Level-Vereinbarung (SLA) die Servicequalität sicherstellt. Insbesondere bei IT-, Hosting-, Logistik- und Wartungsdienstleistungen sind beide notwendig, um Erwartungen zu erfüllen und Streitigkeiten vorzubeugen.
Welches Dokument hat im Konfliktfall Vorrang?
Sie legen dies selbst mit einer Rangfolge- oder Prioritätsklausel fest. Geben Sie an, welches Dokument Vorrang hat, falls sich die Service-Level-Vereinbarung (SLA) und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen widersprechen. Ohne eine solche Bestimmung entsteht eine Unklarheit, die sich zu Ihrem Nachteil auswirken kann.
Kann ich Standard-Geschäftsbedingungen aus dem Internet verwenden?
Unklug. Standarddokumente passen selten zu Ihrem Service und sind oft auch nicht aufeinander abgestimmt, was zu Lücken und Inkonsistenzen führt. Eine individuelle Anpassung, die die Service-Level-Vereinbarung (SLA) und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufeinander abstimmt, bietet Ihnen deutlich besseren Schutz.
Allgemeine Geschäftsbedingungen und Service-Level-Vereinbarung (SLA) erstellen lassen
Da Service-Level-Agreement (SLA) und Allgemeine Geschäftsbedingungen aufeinander abgestimmt sein müssen, empfiehlt es sich, diese nicht separat zu erstellen. Die Rechtsexperten von MKB Juristen entwerfen beide Dokumente gemeinsam und individuell auf Ihre Dienstleistungen zugeschnitten – insbesondere bei IT-, Logistik- und Wartungsverträgen. Informieren Sie sich über unsere Expertise im Vertragsrecht oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch.