MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
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Eine rechtssichere Zusammenarbeit mit anderen Unternehmern beginnt mit soliden schriftlichen Vereinbarungen: von einem Partnerschaftsvertrag über die Wahl der passenden Rechtsform und eines eindeutigen Mietvertrags bis hin zu einer Vertraulichkeitsvereinbarung. Ohne diese Vereinbarungen setzen Sie sich Risiken hinsichtlich Haftung, Kosten und vertraulicher Informationen aus. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die verschiedenen Formen der Zusammenarbeit und was Sie jeweils regeln müssen.
Gute Vereinbarungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit
Bei einer (gelegentlichen) Zusammenarbeit ist es wichtig, klare Vereinbarungen zu treffen und diese in einem Vertrag festzuhalten. Berücksichtigen Sie dabei Vereinbarungen zu folgenden Punkten:
- Wer welche Risiken trägt;
- wie die Arbeit aufgeteilt ist;
- wie viel jede Partei investiert;
- Was passiert, wenn ein Partner seine Vereinbarungen nicht einhält?.
Die logischste Wahl ist ein Kooperationsvertrag. Es sind jedoch auch andere Formen möglich: Ein Selbstständiger kann einen anderen über einen Dienstleistungsvertrag, man kann mit Franchisenehmernoder bestimmte Lizenzen (wofür weitere Vereinbarungen erforderlich sind).
Welche Rechtsform eignet sich für eine intensive Zusammenarbeit?
Wenn Sie häufig zusammenarbeiten, kann es sinnvoll sein, gemeinsam ein Unternehmen zu gründen. Möglichkeiten:
- Verschiedene selbstständige Berufsgruppen, die ihre Unabhängigkeit bewahren möchten, können Angestellte einer gemeinsamen Gesellschaft mit beschränkter Haftung;
- Eine offene Handelsgesellschaft oder eine Kommanditgesellschaft kann ebenfalls eine gute Lösung sein.
Der Hauptunterschied liegt in der Haftung: Bei einer BV haften Sie in der Regel nicht persönlich, während Sie bei einer VOF oder Maatschap relativ schnell haftbar gemacht werden können – sogar füreinander. Jede Rechtsform hat ihre Vor- und Nachteile, auch steuerlich. Im Zweifelsfall sollten Sie sich fachkundig beraten lassen.
Gemeinsame Nutzung eines Gebäudes: Achten Sie auf die gesamtschuldnerische Haftung
Sie können sich ein Gebäude teilen, doch auch dann sind gute Mietverträge unerlässlich. Mieten Sie gemeinsam von einem Vermieter, ist oft eine gesamtschuldnerische Haftung der Mieter vorgesehen . Zahlt der andere Mieter nicht, müssen Sie dessen Anteil übernehmen – eine solche Klausel kann weitreichende Folgen haben. Sind Sie selbst Eigentümer eines Gebäudes, können Sie einen Teil an einen anderen Unternehmer vermieten. In beiden Fällen ist ein guter Mietvertrag wichtig.
Schützen Sie vertrauliche Informationen bei der Zusammenarbeit
Bei der Zusammenarbeit werden mitunter vertrauliche Informationen ausgetauscht. Diese sollten durch eine Vertraulichkeitsvereinbarungwerden. Darin verpflichtet sich die andere Partei zur Geheimhaltung der Informationen, es wird klar definiert, was als vertrauliche Information gilt, und es können Sanktionen, wie beispielsweise eine Vertragsstrafe, vereinbart werden.
Häufig gestellte Fragen
Welche Vereinbarung benötige ich für die Zusammenarbeit?
Oftmals handelt es sich um eine Kooperationsvereinbarung, je nach Situation können aber auch ein Dienstleistungsvertrag, ein Franchisevertrag oder ein Lizenzvertrag angemessen sein.
Hafte ich für die Fehler meines Geschäftspartners?
Das hängt von der Rechtsform und den Vereinbarungen ab. In einer offenen Handelsgesellschaft (OHG) oder einer Partnerschaftsgesellschaft (Sozialversicherungsgesellschaft) kann man relativ schnell füreinander haften; in einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist dies weniger wahrscheinlich. Gute Vereinbarungen begrenzen das Risiko.
Was bedeutet gesamtschuldnerische Haftung bei einer gemeinsamen Mietwohnung?
Dass Sie für die gesamten Mietrückstände haften könnten, einschließlich des Anteils eines Mitmieters, der ebenfalls nicht zahlt. Lassen Sie eine solche Klausel im Voraus prüfen.
Ist eine Vertraulichkeitsvereinbarung wirklich notwendig?
Sobald Sie vertrauliche Informationen weitergeben, ist dies dringend zu empfehlen. Dadurch wird klargestellt, was geheim ist, und entsprechende Sanktionen, wie beispielsweise eine Geldstrafe bei Verstößen, werden festgelegt.
Zusammenarbeiten ohne unnötige Risiken?
Zusammenarbeit kann zu bedeutenden Ergebnissen führen, vorausgesetzt, die richtigen Vereinbarungen sind korrekt dokumentiert. Wir beraten Sie zu den benötigten Dokumenten und erstellen diese für Sie. Legt Ihnen ein Vermieter oder Partner einen Vertrag vor? Lassen Sie ihn zunächst von einem unserer Rechtsexperten prüfen.
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