MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
- Kundenspezifische Verträge, Geschäftsbedingungen und Rechtsdokumente
- Budgetfreundlich und transparent hinsichtlich der Kosten im Voraus
- Fordern Sie eine kostenlose Beratung oder ein unverbindliches Angebot an
Gefälschte Bewertungen – ob positiv oder negativ – stellen ungenaue Informationen dar und sind daher eine verbotene unlautere Geschäftspraxis. Die Regierung und Europa gehen verstärkt dagegen vor: Händler müssen überprüfen, ob Bewertungen tatsächlich von Nutzern stammen, dürfen selbst keine positiven Bewertungen veröffentlichen und negative Bewertungen nicht einfach entfernen. Verstöße können mit einer Geldstrafe von mindestens 4 % des Umsatzes geahndet werden.
Bewertungen spielen bei Kaufentscheidungen eine wichtige Rolle, und Bewertungsplattformen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Dennoch tauchen immer noch viele gefälschte Bewertungen auf – entweder vom Unternehmen selbst oder von Wettbewerbern. Dies beinhaltet falsche Informationen und stellt somit eine verbotene unlautere Geschäftspraxis dar. (Diese Regeln, die auf der europäischen Omnibusrichtlinie basieren, sind inzwischen in Kraft getreten.)
Maßnahmen gegen negative gefälschte Bewertungen
In einem früheren Blogbeitrag haben wir darüber gesprochen, wie man mit gefälschten negativen Bewertungen umgeht . Ein Eingreifen gestaltet sich oft schwierig: Bewertungen sind in der Regel anonym, es ist unklar, ob sie echt oder gefälscht sind, und sie werden häufig auf externen Seiten veröffentlicht. Nicht selten muss ein Gericht entscheiden, bevor eine Bewertungsplattform eingreift; das Gericht kann die Plattform anweisen, die Bewertung zu entfernen und den Namen und die Adresse des Verfassers offenzulegen, wie es beispielsweise im Fall von Trustpilot geschehen ist .
Auch positive gefälschte Bewertungen sind verboten
Unternehmen verfassen auch selbst gefälschte positive Bewertungen, um Kunden zu beeinflussen – ein weit verbreitetes Phänomen, an dem sich angeblich sogar Regierungen beteiligen. Die Bundesregierung und die EU gehen nun verstärkt gegen solche gefälschten Bewertungen vor. Die neuen Regeln sehen unter anderem vor, dass Online-Händler überprüfen müssen, ob eine Bewertung tatsächlich von Nutzern des Produkts stammt, dass Händler keine positiven Bewertungen selbst veröffentlichen und negative Bewertungen nicht einfach entfernen dürfen. Außerdem muss in den Suchergebnissen klar ersichtlich sein, ob es sich um bezahlte Werbung oder eine gekaufte höhere Platzierung handelt. Verstöße können mit einer Geldstrafe von mindestens 4 % des Umsatzes geahndet werden – auch für Bewertungsportale.
Folgen für Ihr Unternehmen
Die Verantwortung liegt nun beim Händler: Sie müssen die Echtheit der Bewertungen prüfen und bestätigen. Die Regeln können sich auch auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien auswirken, denen die Rezensenten zustimmen. Passen Sie Ihre internen Abläufe und Dokumente entsprechend an.
Häufig gestellte Fragen
Sind gefälschte Bewertungen verboten?
Ja. Unabhängig davon, ob es sich um falsch positive oder falsch negative Ergebnisse handelt, sind es falsche Informationen und somit eine verbotene unlautere Geschäftspraxis, die mit potenziell hohen Geldstrafen geahndet werden kann.
Darf ich selbst positive Bewertungen abgeben?
Nein. Händler dürfen weder eigene (gefälschte) Bewertungen veröffentlichen, noch dürfen sie gezielt nur negative Bewertungen entfernen.
Sollte ich die Rezensionen auf Echtheit überprüfen?
Ja. Sie müssen überprüfen, ob die Bewertungen tatsächlich von Personen stammen, die das Produkt verwendet haben. Die Verantwortung liegt beim Händler.
Hinweise zu Bewertungen und Handelspraktiken
Die Rechtsexperten von MKB Juristen unterstützen Sie dabei, Ihre Bewertungsrichtlinien, Geschäftsbedingungen und Verfahren an die geltenden Bestimmungen anzupassen. Informieren Sie sich über unsere Expertise im Marketing- und Werberecht oder vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch .