MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
- Kundenspezifische Verträge, Geschäftsbedingungen und Rechtsdokumente
- Budgetfreundlich und transparent hinsichtlich der Kosten im Voraus
- Fordern Sie eine kostenlose Beratung oder ein unverbindliches Angebot an
Eine Abtretung ist die rechtliche Übertragung einer Forderung: Sie übertragen das Recht, eine Rechnung einzuziehen, an einen Dritten, beispielsweise um sofort Geld zu erhalten oder das Ausfallrisiko zu minimieren. Dies kann Ihren Cashflow verbessern, erfordert jedoch eine schriftliche Vereinbarung, eine genaue Beschreibung der Forderungen und eine Prüfung, um die Übertragbarkeit der Forderung sicherzustellen. Im Folgenden erfahren Sie, wie eine Abtretung funktioniert und worauf Sie achten sollten.
Was ist eine Aufgabe?
Die Abtretung ist die Übertragung des Rechts zur Einziehung einer Forderung. Dieses Recht geht vom ursprünglichen Gläubiger (dem Zedenten) auf einen neuen Gläubiger (den Zessionar) über. Der Zessionar kann die Forderung anschließend vom Schuldner (dem Cessus) einziehen. Es gibt zwei Formen der Abtretung:
- Öffentliche Abtretung: Der Schuldner wird benachrichtigt (Benachrichtigung) und muss anschließend den neuen Gläubiger bezahlen.
- Stille Abtretung: Die Übertragung wird ohne sofortige Benachrichtigung des Schuldners registriert; diese Form erfordert eine notarielle Beurkundung.
Warum entscheiden sich Unternehmen für die Auftragsvergabe?
Ein Unternehmen kann trotz positiver Finanzberichte und angespannter Liquidität, beispielsweise aufgrund vieler offener Rechnungen, einen angespannten Cashflow aufweisen. Assignment bietet in solchen Fällen eine Lösung. Häufige Gründe:
- Sofortige Liquidität: Sie erhalten die Gelder schnell, anstatt auf die Zahlung warten zu müssen.
- Reduziertes Ausfallrisiko: Sie übertragen (einen Teil) des Ausfallrisikos auf den Acquirer.
- Weniger Verwaltungsaufwand: Sie sparen den Aufwand und die Kosten der Beitreibung von Forderungen und können sich auf Ihre Kernaufgaben konzentrieren.
Der Verkauf von Forderungen an ein Factoring-Unternehmen ist ein bekanntes Beispiel dafür.
Worauf sollten Sie bei einer Aufgabe achten?
- Schriftliche Urkunde: Die Abtretung muss in einer Urkunde festgehalten werden.
- Bestimmbarkeit: Es muss hinreichend klar sein, welche Ansprüche übertragen werden. Erfüllt die Urkunde diese Bestimmbarkeitsanforderung nicht, kann die Übertragung ungültig sein.
- Nebenrechte: Berücksichtigen Sie die Nebenrechte, wie beispielsweise Wertpapiere, die grundsätzlich mit ihr übergehen.
- Übertragbarkeit: Prüfen Sie, ob die Forderung vertraglich übertragbar ist. Einige Verträge schränken die Übertragung mittels einer Nichtübertragbarkeitsklausel ein oder verbieten sie ganz.
Vor- und Nachteile der Aufgabenverteilung
Die Abtretung verbessert den Cashflow und begrenzt Risiken, hat aber auch Nachteile:
- Vorteil: schnelle Liquidität, weniger Inkassoprobleme, geringerer Verwaltungsaufwand.
- Nachteil: Sie erhalten in der Regel nur einen Prozentsatz des Nominalwerts – ein Verlust potenzieller Einnahmen.
- Nachteil: potenzielle Schädigung der Kundenbeziehungen, beispielsweise wenn der neue Gläubiger die Beitreibung aggressiv angeht.
Häufig gestellte Fragen zur Aufgabe
Worin besteht der Unterschied zwischen Zuordnung und Faktorisierung?
Eine Abtretung ist die rechtliche Übertragung einer Forderung. Factoring ist eine Dienstleistung, bei der ein Factoring-Unternehmen Ihre Forderungen (teilweise) erwirbt und das Debitorenmanagement übernimmt – häufig rechtlich strukturiert durch eine Abtretung. Factoring ist somit eine Anwendung der Abtretung im Rahmen einer fortlaufenden Partnerschaft.
Muss ich meinen Kunden über den Auftrag informieren?
Bei einer öffentlichen Abtretung gilt Folgendes: Der Schuldner ist erst nach Benachrichtigung zur Zahlung an den neuen Gläubiger verpflichtet. Bei einer stillschweigenden Abtretung ist eine Benachrichtigung nicht sofort erforderlich; der Schuldner kann die Zahlungen an Sie bis zur Kenntnisnahme der Abtretung fortsetzen und die Schuld dadurch tilgen.
Kann jede Forderung übertragen werden?
Nicht immer. Ein Vertrag kann die Übertragung durch eine Nichtübertragbarkeitsklausel einschränken oder ausschließen. Ob eine solche Klausel nur vertragsrechtliche Wirkung hat oder die Übertragung tatsächlich unmöglich macht, hängt vom Wortlaut ab. Lassen Sie dies im Voraus prüfen.
Lassen Sie eine Abtretungsurkunde aufsetzen
Eine Abtretung birgt rechtliche Feinheiten, die über ihre Gültigkeit entscheiden. Die Rechtsexperten von MKB Juristen beraten Sie hinsichtlich der Machbarkeit und erstellen eine rechtssichere Abtretungsurkunde, die alle Anforderungen erfüllt und Ihre Interessen schützt. Informieren Sie sich über unsere Expertise im Gesellschaftsrecht oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch.