MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
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Die Erstellung eines Sale-and-Leaseback-Vertrags durch einen spezialisierten Anwalt für KMU-Recht kostet in der Regel zwischen 750 € und 2.500 €, abhängig von der Komplexität und der Frage, ob es sich um eine Immobilie handelt. Für diesen Betrag erhalten Sie einen rechtssicheren Kauf- und Leasingvertrag, der sowohl wirtschaftlich als auch steuerlich sinnvoll ist. Bei Gewerbeimmobilien kommen Notar- und Grunderwerbsteuerkosten hinzu. Im Folgenden finden Sie eine Erläuterung des Ablaufs, der Preisfaktoren und wann sich die Investition amortisiert.
Die kurze Antwort
- Anwaltskosten: 750 bis 2.500 Euro für die Ausarbeitung der Kauf- und Mietvertragsabschnitte.
- Immobilien: zusätzliche Notargebühren zuzüglich Grunderwerbsteuer (Art. 2 WBR) beim Verkauf.
- Bearbeitungszeit: in der Regel ein bis drei Wochen, bei Immobilien oder Wertgutachten länger.
- Was Sie erhalten: einen fairen Kauf mit Rückmietung, eine Kaufoption zum Marktpreis und eine klare Risikoverteilung.
- Zusätzlich: Buchhalter für die Bilanz und die Abschreibungsfolgen.
Einen Sale-and-Leaseback-Vertrag aufsetzen lassen: Was kostet das?
Der Preis hängt primär vom Objekt und dem Grad der Individualisierung ab. Standardmaschinen oder -flotten aus Standardfertigungen liegen preislich eher im unteren Bereich. Sobald Investoren, Gewerbeimmobilien oder ein fraglicher Restwert ins Spiel kommen, steigt der Preis, da mehr Überlegung und Tests erforderlich sind.
- Standardmäßiges bewegliches Vermögen: 750 bis 1.250 Euro für den Kauf- und Leasinganteil.
- Maßgeschneidert mit dem Investor: 1.250 bis 2.500 Euro, inklusive Risikodiversifizierung und Kaufoption.
- Gewerbeimmobilien: Rechtsberatung zuzüglich Notargebühren und Grunderwerbsteuer; die Gesamtsumme summiert sich schnell.
- Bewertung: Bei größeren Immobilien ist ein separater Posten erforderlich, um den Kaufpreis und den Restwert zu belegen.
Der Prozess Schritt für Schritt
- Aufnahme: Welche Vermögenswerte, welcher Finanzierungsbedarf und welche Leasingart sind geeignet?
- Bewertung: Ermittlung des Kaufpreises und des Restwerts, bei größeren Objekten mit Wertgutachten.
- Ausarbeitung des Kaufvertrags: Beschreibung, Preis, Lieferung und Gewährleistung des lastenfreien Eigentums.
- Ausarbeitung des Leasingabschnitts: Leasingart, Laufzeit, Ratenzahlung, Wartung, Versicherung und Kaufoption.
- Steuer- und Bilanzprüfung: Ermitteln Sie die Auswirkungen gemeinsam mit dem Steuerberater.
- Unterzeichnung: bei Immobilien über einen Notar, ansonsten privat.
Wovon der Preis abhängt
- Art des Objekts: Bewegliche Güter sind einfacher und günstiger als Immobilien.
- Standard oder maßgeschneidert: Die Prüfung eines Vertrags von einer Leasinggesellschaft ist günstiger als eine individuell auf einen Investor zugeschnittene Struktur.
- Diskussion über den Restwert: Je sensibler die Kaufoption ist, desto mehr Begründung ist erforderlich.
- Anzahl der Beteiligten: Je mehr Personen beteiligt sind, desto mehr Koordination und somit auch mehr Stunden.
- Steuerliche Komplexität: Mehrwertsteuer, Grunderwerbsteuer und Abschreibungen beeinflussen den Beratungsbedarf.
Erstelle es selbst oder lass es erstellen
Bei Standardimmobilien, die über eine etablierte Leasinggesellschaft angemietet werden, kann oft deren Standardvertrag verwendet werden; eine Überprüfung der Bedingungen und der Kaufoption genügt. Ein aufgesetzter Vertrag lohnt sich jedoch immer dann, wenn es um Gewerbeimmobilien, individuelle Lösungen mit Investoren oder Strukturen geht, bei denen Restwert und steuerliche Einstufung strittig sein können. Der Hauptgrund dafür ist die Rechtssicherheit: dass es sich um einen echten Kauf handelt, der nicht gegen das Treuhandverbot gemäß Artikel 3:84 Absatz 3 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches (CB) verstößt und als verdeckte Sicherheit gilt, und dass die steuerlichen Auswirkungen im Voraus korrekt sind.
Ein praktisches Beispiel
Ein Installationsunternehmen möchte ein Lager verkaufen und es zur Finanzierung einer Akquisition zurückleasen. Das Unternehmen beauftragt einen auf KMU-Recht spezialisierten Anwalt mit der Ausarbeitung der Struktur für 2.100 €, inklusive Notarkosten für den Übertragungsvertrag und Grunderwerbsteuer auf den Verkaufspreis. Der Steuerberater berechnet die Abschreibungen und die Auswirkungen auf die Bilanz. Die gesamten Beratungs- und Übertragungskosten sind zwar beträchtlich, stehen aber in einem angemessenen Verhältnis zur freigesetzten Liquidität. Die Struktur wurde steuerlich geprüft und ist rechtlich einwandfrei. Das Unternehmen nutzt das Lager weiterhin und finanziert die Akquisition ohne Bankkredit.
Ehrliche Empfehlung
Sie müssen nicht immer einen Anwalt beauftragen. Bei einem Standard-Leasingvertrag mit fester Laufzeit und einer etablierten Leasinggesellschaft genügt in der Regel eine gründliche Prüfung der Vertragsbedingungen und der Kaufoption; in diesem Fall sind die Kosten für die Vertragserstellung unnötig. Lassen Sie den Vertrag jedoch erstellen oder prüfen, sobald es um Gewerbeimmobilien geht, bei der Erstellung eines individuellen Vertrags mit einem Investor oder wenn der Restwert und die steuerliche Behandlung Verhandlungsspielraum lassen. Rechnen Sie mit Anwaltskosten zwischen 750 und 2.500 Euro, zuzüglich Notargebühren und Grunderwerbsteuer. Beziehen Sie Ihren Steuerberater hinsichtlich der Auswirkungen auf die Bilanz mit ein. Die Investition rechnet sich bei größeren Beträgen, da ein Fehler die Struktur aus steuerlicher oder rechtlicher Sicht gefährden könnte.
Lesen Sie außerdem die Erklärung, was ein Sale-and-Leaseback-Vertrag ist, sehen Sie sich an, was beim Aufsetzen , und gehen Sie direkt zum Sale-and-Leaseback-Vertrag.
Häufig gestellte Fragen
Mit einem spezialisierten Anwalt für KMU-Recht belaufen sich die Kosten in der Regel auf 750 bis 2.500 Euro, abhängig vom Aufwand. Der Verkauf von beweglichem Vermögen über eine Standardstruktur ist günstiger, während eine individuelle Lösung mit einem Investor teurer ist. Bei Gewerbeimmobilien kommen Notargebühren und die Grunderwerbsteuer hinzu.
In der Regel ein bis drei Wochen. Bei Standardimmobilien geht es schneller; bei Gewerbeimmobilien oder Wertgutachten dauert es länger, da die Bewertung, die notarielle Beglaubigung und die Steuerprüfung mehr Zeit in Anspruch nehmen. Eine gute Auftragsannahme beschleunigt den Prozess.
Eine umfassende Kauf- und Leasingkomponente, die Folgendes vereint: einen echten Kauf mit Eigentumsübertragung, eine transparente Leasingstruktur, marktgerechte Ratenzahlungen und eine Kaufoption sowie eine klare Aufteilung von Wartung, Versicherung und Risiko. Kurz gesagt: eine rechtlich und finanziell solide Struktur.
Bei Gewerbeimmobilien erfolgt die Übertragung durch eine notarielle Urkunde, und es fällt Grunderwerbsteuer (Art. 2 WBR) an. Dadurch ist das Verfahren formeller und kostspieliger als bei beweglichen Sachen, deren Übertragung privat erfolgen kann.
Oft ja. Die Wahl zwischen Operating- und Finanzierungsleasing bestimmt, wie das Anlagegut in der Bilanz erscheint und wie es abgeschrieben wird. Ein Steuerberater berechnet die steuerlichen und bilanziellen Auswirkungen, sodass Sie im Voraus wissen, ob die gewählte Form vorteilhaft ist.
Bei einer Standardimmobilie eines etablierten Leasingunternehmens können Sie mit deren Vertrag arbeiten und die Konditionen selbst prüfen. Bei Sonderanfertigungen, Immobilien oder Objekten mit einem sensiblen Restwert ist diese Ersparnis jedoch riskant, da ein Fehler die gesamte Struktur finanziell oder rechtlich gefährden kann.
Bei großen Summen und wenn ein Fehler die Struktur gefährden würde, beispielsweise weil der Kauf als verschleierte Sicherheit scheitert oder sich die steuerliche Einstufung ändert, überwiegt bei großen Vermögenswerten die Sicherheit eines wasserdichten Vertrags die Beratungskosten bei Weitem.