MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
- Kundenspezifische Verträge, Geschäftsbedingungen und Rechtsdokumente
- Budgetfreundlich und transparent hinsichtlich der Kosten im Voraus
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Die Erstellung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen für eine Stiftung durch einen spezialisierten Anwalt für KMU-Recht kostet in der Regel zwischen 350 € und 1.500 €, abhängig von der Komplexität der Stiftungsleistungen, -aktivitäten und Spendenflüsse. Sie erhalten dann Geschäftsbedingungen, die mit Ihrer Satzung, den Verbraucherschutzbestimmungen und gegebenenfalls Ihrem ANBI-Status übereinstimmen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über den Ablauf, die benötigten Unterlagen und die Kostenfaktoren.
Die kurze Antwort
- Kosten: ca. 350 € – 1.500 € mit einem auf KMU spezialisierten Anwalt, je nach Komplexität.
- Bearbeitungszeit: in der Regel 1 bis 3 Wochen, inklusive einer Korrekturrunde.
- Bitte reichen Sie Folgendes ein: Satzung, ANBI-Status, Aktivitäten, Zahlungs- und Stornierungsbedingungen.
- Ergebnis: maßgeschneiderte Geschäftsbedingungen sowie Beratung zur Erklärung ihrer Anwendbarkeit.
- Selbsthilfe: möglich für einfache, niedrigschwellige Aktivitäten mit einem guten Basismodell.
Warum sollte es entworfen werden?
Kostenlose Online-Vorlagen sind selten auf Ihre Stiftung zugeschnitten. Sie berücksichtigen weder Ihre spezifischen Aktivitäten, Ihren satzungsmäßigen Zweck, Ihre Spendenabwicklung noch Ihren Status als gemeinnützige Organisation. Unpassende Bedingungen sind bestenfalls nutzlos und schlimmstenfalls anfechtbar. Ein Anwalt formuliert Bedingungen, die den Gepflogenheiten Ihrer Stiftung entsprechen und den Verbraucherschutzbestimmungen genügen.
Darüber hinaus berät ein Rechtsexperte nicht nur zum Inhalt, sondern auch zur Art und Weise, wie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen als anwendbar erklärt und zugänglich gemacht werden – oft der Punkt, an dem in der Praxis Probleme auftreten.
Der Prozess Schritt für Schritt
- Aufnahme: Sie besprechen die Aktivitäten, die Teilnehmer, die Zahlungs- und Spendenabläufe und stellen die Satzung zur Verfügung.
- Konzept: Der Rechtsexperte entwirft Bedingungen, die mit Ihrer Satzung und Ihren Aktivitäten übereinstimmen.
- Korrekturrunde: Sie lesen den Entwurf, stellen Fragen und reichen Änderungen ein.
- Endgültige Fassung: Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind finalisiert und enthalten Hinweise zur Aktivierung.
- Implementierung: Sie integrieren sie in Ihre Anmeldeformulare, Ihre Website und Ihre Bestätigungs-E-Mails.
Was bringen Sie selbst mit?
- Die Satzung der Stiftung, so dass die Bedingungen im Rahmen des satzungsmäßigen Zwecks bleiben.
- Überblick über die Aktivitäten: Kurse, Veranstaltungen, Vermietungen, Publikationen, Dienstleistungen.
- Zahlungsmodalitäten: Ratenzahlung, Vorauszahlung, gewünschte Stornierungsbedingungen.
- Informationen zu Spenden: Wie Sie Spenden entgegennehmen und ob die Unterscheidung zwischen Spende und Gegenleistung Anwendung findet.
- ANBI-Status: ob es sich bei der Stiftung um eine ANBI handelt und ob regelmäßige Spenden erfolgen.
Wodurch werden die Kosten bestimmt?
- Anzahl der Aktivitäten. Eine einzelne Aktivitätsart ist einfacher als eine Mischung aus Kursen, Vermietungen und Spendenaktionen.
- Ob Verbraucher oder Unternehmen. Für private Teilnehmer gelten zusätzliche Regeln (Schwarze/Graue Liste), die besondere Aufmerksamkeit erfordern.
- Spenden und ANBI. Die Bedingungen im Zusammenhang mit Spenden und die steuerliche Trennung von Schenkung und Gegenleistung machen den gesamten Prozess komplexer.
- Haftungsrisiko. Tätigkeiten, die mit einem physischen Risiko verbunden sind, erfordern eine sorgfältigere Haftungsprüfung.
Bei einer Stiftung mit einer klar definierten Tätigkeitsart liegt man am unteren Ende der Spanne; bei einer breiten Mischung, die ANBI-Spenden und Verbraucherbeteiligungen umfasst, liegt man am oberen Ende.
Verhältnis zur Satzung und anderen Dokumenten
Der Rechtsexperte gleicht die Bedingungen mit der Satzung ab, ändert diese aber nicht – Satzungsänderungen werden vom Notar vorgenommen. Sollte eine gewünschte Aktivität nicht dem satzungsmäßigen Zweck entsprechen, wird dies im Erstgespräch angesprochen, und der Rechtsexperte berät Sie entsprechend. Darüber hinaus weist er Sie auf separat benötigte Dokumente hin, wie beispielsweise eine Datenschutzerklärung zur Einhaltung der DSGVO und gegebenenfalls eine separate Spenden- oder Freiwilligenvereinbarung.
Kurzes Beispiel
Eine gemeinnützige Bildungsstiftung wollte neben ihren bestehenden Spendenaktionen kostenpflichtige Kurse anbieten. Sie hatte Teilnahmebedingungen erstellt, in denen die Kurse (einschließlich Zahlung und Stornierung) klar vom Spendenfluss getrennt waren. Dadurch wurde die steuerliche Trennung zwischen Spende und Zahlung gewährleistet und die Teilnahmebedingungen entsprachen den Verbraucherschutzbestimmungen. Kosten: unter 1.000 €, inklusive einer Überarbeitungsrunde.
Ehrliche Empfehlung
Wenn Ihre Stiftung einfache, kleine, unentgeltliche Aktivitäten ohne nennenswertes Haftungsrisiko durchführt, benötigen Sie keinen Anwalt; eine sorgfältig ausgefüllte Standardvorlage genügt. Die Erstellung einer solchen Vorlage lohnt sich jedoch, sobald kostenpflichtige Dienstleistungen, Verbraucherbeteiligungen, Spenden an gemeinnützige Organisationen oder physische Risiken ins Spiel kommen. Vereinbaren Sie im Voraus einen Festpreis und eine Korrekturrunde und stellen Sie Ihre Satzung sowie eine Übersicht Ihrer Aktivitäten zur Verfügung – so halten Sie die Kosten niedrig und erhalten maßgeschneiderte Bedingungen.
Lesen Sie mehr oder lassen Sie es sich organisieren: Allgemeine Geschäftsbedingungen für eine Stiftung, Was sind allgemeine Geschäftsbedingungen für eine Stiftung ? und Wie man allgemeine Geschäftsbedingungen für eine Stiftung formuliert.
Häufig gestellte Fragen
Mit einem spezialisierten Anwalt für KMU-Recht liegen die Kosten üblicherweise zwischen 350 € und 1.500 €, abhängig vom Umfang der Aktivitäten, der Beteiligung von Verbrauchern und der Frage, ob Spenden oder ANBI-Aspekte relevant sind. Vereinbaren Sie im Voraus einen Festpreis inklusive einer Korrekturrunde.
Üblicherweise dauert es 1 bis 3 Wochen. Nach der ersten Kontaktaufnahme folgt ein Entwurf, dann eine Überarbeitungsrunde und schließlich die finale Version. Die Bearbeitungszeit hängt hauptsächlich davon ab, wie schnell Sie selbst Feedback geben.
Die Satzung, eine Übersicht Ihrer Aktivitäten, Ihre Zahlungs- und Stornierungsbedingungen, Informationen darüber, wie Sie Spenden entgegennehmen, und ob die Stiftung den ANBI-Status besitzt. Mit diesen Informationen kann der Rechtsexperte die Allgemeinen Geschäftsbedingungen individuell anpassen.
Ein Internet-Geschäftsmodell entspricht selten Ihrem satzungsmäßigen Zweck, Ihren Aktivitäten und Ihren Spendenströmen. Unpassende Bedingungen sind nutzlos oder sogar anfechtbar. Für kostenpflichtige Dienstleistungen, Verbraucher oder ANBI-Spenden ist ein maßgeschneiderter Ansatz ratsam.
Nein. Die Bedingungen entsprechen der Satzung, eine Satzungsänderung wird jedoch notariell beurkundet. Sollte eine gewünschte Tätigkeit nicht dem satzungsmäßigen Zweck entsprechen, wird der Rechtsexperte dies im Aufnahmegespräch erläutern.
Oft ja. Erwägen Sie eine separate Datenschutzerklärung gemäß DSGVO und, je nach Ihrer Arbeitsweise, eine Spenden- oder Freiwilligenvereinbarung. Der Rechtsexperte wird Sie auf etwaige Lücken im Prozess hinweisen.
Für einfache, kleinteilige Aktivitäten ohne Bezahlung oder Haftungsrisiko genügt ein gutes Basismodell. Die Erstellung eines solchen Modells lohnt sich jedoch, sobald kostenpflichtige Dienstleistungen, Kunden, ANBI-Spenden oder physische Risiken ins Spiel kommen.