MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
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Die Erstellung eines Software-Supportvertrags durch einen auf KMU spezialisierten Anwalt kostet in der Regel zwischen 750 und 2.500 Euro, abhängig von der Komplexität: Ein einfaches Support-Abonnement für Standardsoftware liegt im unteren Bereich, während ein SLA für geschäftskritische Individualsoftware mit strengen Reaktionszeiten, einer Datenverarbeitungsvereinbarung und einem Treuhandkonto im oberen Bereich liegt. Der Prozess dauert ein bis drei Wochen und umfasst die Phasen Aufnahme, Entwurf, Überarbeitung und finale Version. Die Investition amortisiert sich, sobald die Software ausfällt und Sie genau wissen möchten, innerhalb welchen Zeitraums Sie Unterstützung erhalten.
Die kurze Antwort
- Kosten: 750 bis 2.500 Euro bei einem auf KMU spezialisierten Anwalt, je nach Komplexität.
- Lieferzeit: in der Regel ein bis drei Wochen.
- Prozess: Aufnahme, Entwurf, Überarbeitungsrunde, Endfassung.
- Wann sollte es erstellt werden? Für geschäftskritische oder kundenspezifische Software und den Zugriff auf personenbezogene Daten.
- Was Sie bereitstellen: die Software, das gewünschte Servicelevel und die Datenflüsse.
Wie viel kostet die Erstellung eines Software-Supportvertrags?
Der Preis richtet sich nach der Komplexität. Ein Supportvertrag für Standardsoftware mit Helpdesk an Werktagen und klar definierten Reaktionszeiten ist relativ einfach und kostet zwischen 750 und 1.250 Euro. Sobald es um geschäftskritische oder kundenspezifische Software mit kurzen Reaktions- und Lösungszeiten, einer Datenverarbeitungsvereinbarung aufgrund des Zugriffs von Mitarbeitern auf personenbezogene Daten und gegebenenfalls einer Verwahrungsvereinbarung für den Quellcode geht, steigt der Preis auf 1.500 bis 2.500 Euro. Der mitunter höhere Aufwand bei Supportverträgen liegt im Serviceumfang: Die Ermittlung der Reaktions- und Lösungszeiten nach Priorität und deren Verknüpfung mit Service-Credits erfordert Präzision.
Wägen Sie die Kosten gegen die Bedeutung der Software ab. Bei einem System, von dem Ihre Geschäftsprozesse abhängen, ist die Frage nicht, ob es ausfällt, sondern wann. Daher benötigen Sie einen Vertrag, der den Anbieter zu schnellem Handeln verpflichtet. Verglichen mit dieser Gewissheit ist eine einmalige Investition gering.
Der Prozess Schritt für Schritt
- Aufnahmegespräch: Sie besprechen die Software, das gewünschte Servicelevel, die Reaktionszeiten und die Datenflüsse.
- Konzept: Der Rechtsexperte entwirft einen Vertrag mit einer Service-Level-Vereinbarung (SLA) und, falls erforderlich, einer Datenverarbeitungsvereinbarung.
- Korrekturrunde: Sie lesen mit, stellen Fragen und nehmen Anpassungen vor.
- Endgültige Fassung: Der Vertrag wird derzeit zur Unterzeichnung finalisiert.
Wenn Sie die Unterstützung selbst erbringen, erstellen Sie den Vertrag als Anbieter. Wenn Sie die Unterstützung einkaufen, erhalten Sie häufig eine Vorlage des Anbieters. In diesem Fall ist eine Überprüfung günstiger als ein vollständig individueller Vertrag: Der Rechtsexperte prüft die Vorlage auf potenzielle Risiken und stellt Ihnen eine Liste mit zu berücksichtigenden Punkten zur Verfügung.
Selbst organisieren, überprüfen oder anpassen
Es gibt drei Möglichkeiten. Mit einem einfachen Support-Abonnement für Standardsoftware können Sie die Verwaltung selbst übernehmen, sofern Sie Reaktionszeiten und Versionsrichtlinien prüfen. Eine Überprüfung ist der sinnvolle Mittelweg, wenn Ihnen ein Supportvertrag eines Anbieters vorgelegt wird: Der Rechtsexperte deckt Schwachstellen auf, wie beispielsweise eine Reaktionszeit ohne Lösungszeit, eine unklare Versionsrichtlinie, fehlende Vereinbarungen zu Zusatzleistungen oder eine zu weit gefasste oder im Gegenteil unpraktikabel eingeschränkte Haftung. Vollständig individualisierte Lösungen lohnen sich, wenn Sie selbst Support anbieten und Ihren Kunden stets dieselben Bedingungen auferlegen möchten oder wenn die Software geschäftskritisch ist und Sie genau festlegen möchten, welche Garantien der Anbieter abgeben muss.
Bei der Anpassung sollten Sie besonders auf die Service-Level-Vereinbarung (SLA) und die Haftungsbestimmungen achten. Anhand dieser Bestimmungen wird ein Supportvertrag in der Praxis beurteilt, und hier kann die Expertise eines Anwalts den entscheidenden Unterschied machen.
Worauf Sie selbst achten können
- Reaktions- und Lösungszeit: Sind beide, je nach Priorität, enthalten, nicht nur die Reaktionszeit?
- Versionsrichtlinie: Ist klar, welche Versionen unterstützt werden und wie lange?
- Zusätzliche Arbeit: Ist die neue Funktionalität klar von der routinemäßigen Wartung abgegrenzt?
- DSGVO: Ist eine Datenverarbeitungsvereinbarung erforderlich, wenn Mitarbeiter auf personenbezogene Daten zugreifen (Art. 28 DSGVO)?
- Haftung: Ist sie auf einen angemessenen Betrag begrenzt und sind Gutschriften realistisch?
Eine unverhältnismäßige Gutschrift oder Geldbuße kann vom Gericht reduziert werden (Artikel 6:94 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches). Verlassen Sie sich jedoch nicht darauf, sondern achten Sie selbst auf realistische Beträge.
Ein praktisches Beispiel
Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erwarb ein Buchhaltungssystem und erhielt einen Supportvertrag. Anstatt selbst einen Vertrag aufzusetzen, ließ die Gesellschaft die Vorlage für 900 Euro prüfen. Der Rechtsexperte bemängelte, dass lediglich eine Reaktionszeit, nicht aber eine Lösungszeit angegeben war, dass eine Versionsrichtlinie fehlte und dass keine Datenverarbeitungsvereinbarung vorlag, obwohl die Supportmitarbeiter Zugriff auf Kundendaten hatten. Der Vertrag wurde daraufhin entsprechend angepasst. Die Gesellschaft unterzeichnete den Vertrag mit der Zusicherung, dass Störungen nicht nur schnell erkannt, sondern auch innerhalb eines vereinbarten Zeitraums behoben würden und die Einhaltung der DSGVO gewährleistet sei.
Ehrliche Empfehlung
Sie müssen nicht immer einen Anwalt beauftragen. Wenn Sie Support für Standardsoftware mit einem angemessenen Abonnement erwerben, prüfen Sie Reaktions- und Lösungszeiten, Versionsrichtlinien und die Definition von Zusatzleistungen selbst – oft kommen Sie damit gut zurecht. Lassen Sie den Vertrag für geschäftskritische oder kundenspezifische Software, insbesondere hinsichtlich des Zugriffs auf personenbezogene Daten oder bei erheblichen Haftungsrisiken, von einem Anwalt prüfen oder erstellen. Für die meisten Unternehmer bietet eine gezielte Prüfung des Lieferantenvertrags das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Komplett individualisierte Lösungen lohnen sich nur, wenn Sie den Support selbst übernehmen oder die Software wirklich geschäftskritisch ist. Die größten Vorteile bietet eine Service-Level-Vereinbarung (SLA), die Reaktions- und Lösungszeiten sowie eine für beide Parteien tragbare Haftungsregelung festlegt.
Sie möchten mehr erfahren? Sehen Sie sich den Software-Supportvertrag auf unserer Vertragsseite an, lesen Sie nach, was ein Software-Supportvertrag ist und wie man ihn aufsetzt .
Häufig gestellte Fragen
Üblicherweise liegen die Kosten bei 750 bis 2.500 Euro, wenn ein Anwalt für KMU-Recht zuständig ist. Ein Basis-Support-Abonnement für Standardsoftware befindet sich im unteren Preissegment, während eine Service-Level-Vereinbarung (SLA) für geschäftskritische Individualsoftware mit Datenverarbeitungsvereinbarung und Treuhandkonto im oberen Preissegment liegt.
Üblicherweise dauert es ein bis drei Wochen: Aufnahme, Entwurf, Überarbeitung und Endfassung. Die Überprüfung eines bestehenden Lieferantenvertrags kann schneller erfolgen, manchmal innerhalb weniger Werktage.
Ja. Im Rahmen einer Überprüfung prüft der Rechtsexperte den Vertrag des Anbieters und erstellt eine Liste mit Punkten, die beachtet werden sollten. Das ist schneller und kostengünstiger als eine komplett individuelle Lösung und oft die sinnvollste Wahl für diejenigen, die Support in Anspruch nehmen.
Wenn Sie selbst Support anbieten und Ihren Kunden jedes Mal die gleichen Bedingungen auferlegen möchten, oder wenn die Software geschäftskritisch ist und Sie genau festlegen möchten, was der Lieferant hinsichtlich Reaktionszeiten und Verfügbarkeit garantieren muss.
Welche Software wird verwendet, welchen Service benötigen Sie (Reaktions- und Lösungszeiten), wann ist der Helpdesk erreichbar und haben Mitarbeiter Zugriff auf personenbezogene Daten? Falls Sie bereits einen Supportvertrag haben, fügen Sie diesen bitte zur Überprüfung bei.
Ausgehend von der Verfügbarkeit von Reaktions- und Lösungszeiten pro Priorität, einer klaren Versionspolitik, der Abgrenzung zusätzlicher Arbeiten, gegebenenfalls einer Datenverarbeitungsvereinbarung (Art. 28 DSGVO) und einer realistisch begrenzten Haftung.
Eine überhöhte Gutschrift oder Geldbuße kann vom Gericht reduziert werden (Artikel 6:94 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches). Verlassen Sie sich nicht darauf als Sicherheitsnetz, sondern achten Sie darauf, dass die vereinbarten Beträge realistisch sind, da diese im Streitfall eher Bestand haben.