Um zu unternehmen

Cyberrisikoversicherung: Deckung für Online-Kriminalität

Eine Cyberversicherung deckt Datenlecks, Ransomware-Angriffe, Betriebsunterbrechungen und Haftungsansprüche im Zusammenhang mit Online-Vorfällen ab. Für wen ist sie geeignet und was kostet sie?.

Veröffentlicht am 5. Juli 2026 von MKBjuristen.nl
Fordern Sie ein kostenloses Angebot an. Rufen Sie 085 25000 44 an.

MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente

Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.

  • Kundenspezifische Verträge, Geschäftsbedingungen und Rechtsdokumente
  • Budgetfreundlich und transparent hinsichtlich der Kosten im Voraus
  • Fordern Sie eine kostenlose Beratung oder ein unverbindliches Angebot an
Kostenlose Beratung Jetzt kostenloses Angebot anfordern

Eine Cyberversicherung deckt Schäden ab, die durch Online-Vorfälle entstehen – Datenlecks, Ransomware, Phishing, Betriebsunterbrechungen, DSGVO-Strafen und Haftungsansprüche gegenüber Kunden. Für KMU wird sie immer wichtiger: 60 % der KMU sind jährlich von einem Cybervorfall betroffen, mit durchschnittlichen Kosten zwischen 25.000 € und 250.000 €. Die Prämie beträgt je nach Umsatz, Branche und Datenvolumen 50 € bis 500 € pro Monat. Die Deckungssumme liegt üblicherweise zwischen 100.000 € und 5 Millionen €. Wichtig: Sorgen Sie im Vorfeld für ausreichende Cybersicherheit – der Versicherer lehnt die Leistung bei grober Fahrlässigkeit ab. Im Folgenden finden Sie Informationen zu Deckung, Voraussetzungen und warum Saskias Startup eine Cyberversicherung abgeschlossen hat.

Die kurze Antwort

  • Was: Deckt Schäden durch Datenlecks, Ransomware, Cyberkriminalität und Betriebsunterbrechungen ab.
  • Premium: 50-500 €/Monat für SME BV.
  • Deckungssumme: 100.000 bis 5 Millionen Euro pro Schadensfall.
  • Anforderungen: Cyberhygiene (Backup, MFA, Schulung) gemäß den Richtlinien.
  • Unterschied zur allgemeinen Haftpflichtversicherung: Eine Cyberversicherung deckt Cybervorfälle ab, eine allgemeine Haftpflichtversicherung nicht.

Was deckt eine Cyberversicherung ab?

Cyberangriff in einem KMU

1. Eigenschaden

  • Betriebsunterbrechung aufgrund eines Cybervorfalls (vergleichbar mit einem Betriebsunterbrechungsschaden).
  • Forensische Untersuchung im Anschluss an den Vorfall.
  • Daten und Systeme wiederherstellen.
  • Kommunikationskosten für Kunden.
  • Zahlungen nach Ransomware-Vorwürfen (sofern rechtlich zulässig).

2. Haftung gegenüber Dritten

  • Schaden für Kunden aufgrund von Datenpannen.
  • DSGVO-Bußgelder (sofern versicherbar).
  • Entschädigung für Betroffene.
  • Reputationswiederherstellung (PR-Kosten).

3. Berichterstattung über Cyberkriminalität

  • CEO-Betrug (abgelaufene E-Mail-Adresse des Direktors).
  • Bankdatendiebstahl.
  • Identitätsbetrug gegen das Unternehmen.
  • Phishing-Schaden für Mitarbeiter.

Premium und Umfang

Cyber-Premium 50–500 € pro Monat

Die Prämie hängt ab von:

  • Umsatz und Unternehmensgröße.
  • Branche (IT, Finanzsektor risikoreicher).
  • Datenvolumen (Anzahl der Kundendatensätze).
  • Internationale Aspekte.
  • Sicherheitsstufe (Prüfergebnis).

Für SME BV:

  • Klein (keine Kundendaten, 500.000 € Umsatz): 50-100 €/Monat.
  • Mittelgroß (B2B, Kundendaten, 3 Mio. € Umsatz): 150-300 €/Monat.
  • Hochrisikobranche oder große Datenmengen: 300-800 €/Monat.

Versicherer fordern Cyberhygiene

Das Risikoprofil wird nach Abschluss der Versicherung bewertet. Die Police kann Anforderungen stellen:

  • Backup: Regelmäßige Backups, die an einem anderen Ort gespeichert werden.
  • MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung): für alle kritischen Systeme.
  • Patch-Management: Software regelmäßig aktualisieren.
  • Anti-Phishing-Schulung: Mitarbeiter werden jährlich geschult.
  • Notfallplan: im Voraus erstellt.
  • Kein Zugriff über Standardpasswörter.

Im Falle grober Fahrlässigkeit (fehlende Datensicherung, fehlende Zwei-Faktor-Authentifizierung gegen Ransomware): kann der Anspruch abgelehnt werden.

DSGVO-Aspekt

Im Falle einer Datenschutzverletzung mit personenbezogenen Daten: Meldepflicht gemäß DSGVO gegenüber der niederländischen Datenschutzbehörde innerhalb von 72 Stunden. Cyberversicherer decken häufig Folgendes ab:

  • Rechtliche Unterstützung bei der DSGVO-Meldung.
  • Untersuchen Sie das Ausmaß des Lecks.
  • Kommunikation an die betroffenen Personen (Recht auf Information).
  • Geldbußen (sofern versicherungsfähig – nicht alle DSGVO-Geldbußen sind versicherungsfähig).

Für Unternehmen, die Kundendaten verarbeiten: Der DSGVO-Aspekt ist nach einem Vorfall oft der größte Kostenfaktor.

Saskias Cyberversicherung

Saskias Cleantech-Startup verfügt über Kundendaten von Industriekunden (F&E-Daten, Maschinendaten). Ein Cyberangriff kann schwerwiegende Folgen haben:

  • Diebstahl von geistigem Eigentum und Forschungs- und Entwicklungsdaten: direkter Wettbewerbsschaden.
  • Datenschutzverletzung bei Kundendaten: Auswirkungen der DSGVO und Reputation.
  • Ransomware auf Produktionssystemen: Produktionsausfall.

Die Cyberversicherung kostet 300 € pro Monat und deckt bis zu 2 Millionen € pro Vorfall ab. Die Investition umfasst außerdem ein jährliches Sicherheitsaudit und Schulungen zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle – beides wird als Betriebsausgabe abgerechnet.

Ehrliche Empfehlung

IT-Anwalt spricht über Cyberversicherung

Für jedes KMU mit digitaler Aktivität (praktisch jedes): Eine Cyberversicherung ist 2024 nahezu unverzichtbar. Investieren Sie in Cybersicherheit (Backup, Multi-Faktor-Authentifizierung, Schulungen) – nicht nur zur Absicherung, sondern auch zur Prävention. Ein spezialisierter IT-Makler (250–1.500 €) hilft Ihnen mit einem maßgeschneiderten Paket. Unternehmen mit großen Mengen an Kundendaten oder internationaler Geschäftstätigkeit sollten besonders auf die Einhaltung der DSGVO und internationale Gültigkeit achten.

Weitere Themen: Versicherungen für KMU, Allgemeine Haftpflicht und D&O.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Cyberversicherung?

Eine Versicherung, die Schäden durch Online-Vorfälle abdeckt – Datenlecks, Ransomware, Phishing, Betriebsunterbrechungen, DSGVO-Bußgelder und Haftung gegenüber Kunden. Drei Hauptkategorien: Eigenschäden, Haftpflicht gegenüber Dritten und Cyberkriminalitätsschutz.

Wie viel kostet es?

50–500 €/Monat für KMU (Unternehmen mit beschränkter Haftung). Klein (keine Kundendaten, 500.000 € Umsatz): 50–100 €. Mittelgroß (B2B mit Kundendaten, 3 Mio. € Umsatz): 150–300 €. Branchen mit hohem Risiko (IT, Finanzen) oder große Datenmengen: 300–800 €.

Welche Sicherheitsanforderungen?

Datensicherung (extern gespeichert), Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für kritische Systeme, Patch-Management, Anti-Phishing-Schulungen für Mitarbeiter und ein Notfallplan sind erforderlich. Bei grober Fahrlässigkeit (fehlende MFA bei Ransomware-Angriffen) kann die Reklamation abgelehnt werden.

Sind auch DSGVO-Bußgelder abgedeckt?

Oftmals nur teilweise – rechtliche Unterstützung bei der Meldung, Untersuchung, Kommunikation mit Betroffenen und, sofern versicherbar, bei Bußgeldern. Nicht alle DSGVO-Bußgelder sind versicherbar – vorsätzliche Verstöße sind in der Regel ausgeschlossen.

Was ist eine Betriebsunterbrechungsversicherung?

Entschädigung für entgangenen Gewinn und laufende Kosten während Ausfallzeiten infolge eines Cyberangriffs (vergleichbar mit einer klassischen Betriebsunterbrechungsversicherung). Wartezeit 24–72 Stunden, Deckungsdauer 3–12 Monate, abhängig vom jeweiligen Vertrag.

Für Ransomware bezahlen oder nicht?

Grundsatz: Vermeiden Sie es unbedingt – geben Sie Kriminellen nicht nach. In Ausnahmefällen (sofern dies legal ist – ausgenommen sanktionierte Länder) kann die Versicherung nach Rücksprache mit dem Versicherer und Cybersicherheitsexperten Lösegeldzahlungen übernehmen. Hoher Selbstbehalt.

Wie lässt sich das mit anderen Versicherungen kombinieren?

Die Cyberversicherung deckt Cybervorfälle ab. Die allgemeine Haftpflichtversicherung deckt die physische Haftung ab. Die D&O-Versicherung deckt die Haftung von Geschäftsführern und Vorstandsmitgliedern ab (auch nach einem Cybervorfall). Die Betriebsunterbrechungsversicherung deckt physische Ausfallzeiten ab. Die Cyberversicherung schließt eine spezifische Lücke, die von traditionellen Policen nicht abgedeckt wird.

Bitte beachten Sie: Ein Artikel bietet allgemeine Informationen, Ihre rechtliche Situation kann jedoch anders aussehen.

Ein Vertrag, ein Konflikt oder ein rechtliches Risiko muss stets anhand der Fakten, Dokumente, Beweislage und Interessen beurteilt werden. Sind Sie unsicher? Lassen Sie Ihre Situation prüfen, bevor Sie handeln.

Rechtliche Frage zu diesem Artikel?

Ein Blog bietet zwar Erklärungen, doch Ihre Situation erfordert oft eine konkrete rechtliche Entscheidung. MKB Juristen unterstützt Unternehmer bei Verträgen, Allgemeinen Geschäftsbedingungen, DSGVO-Dokumenten, Arbeitsverträgen, Streitigkeiten und maßgeschneiderten Rechtslösungen.

Erstellung, Überprüfung und Änderung von Verträgen
Rechtliche Unterstützung Hilfe bei Konflikten und Streitigkeiten.
Fachliche Expertise : Spezialisierte Rechtsexperten und Anwälte.
Festpreise. Kostentransparenz im Voraus.

Neueste Artikel

25. Juli 2026

Eine Kfz-Versicherung aufsetzen lassen: Kosten und Ablauf

Eine Firmenwagenversicherung von einem Anwalt erstellen lassen: Was kostet das, wie läuft der Prozess ab und wann sollte man sich für eine maßgeschneiderte Versicherung anstelle einer Standardvorlage entscheiden?.

25. Juli 2026

Checkliste für Aktionärsvereinbarungen: Worauf ist zu achten?

Checkliste für Aktionärsvereinbarungen: Überprüfen Sie systematisch die wichtigsten Punkte, bevor Sie die Vereinbarung unterzeichnen oder ausarbeiten.

25. Juli 2026

Erstellung eines Managementvertrags: Das gehört hinein

Sie entwerfen einen Managementvertrag? Lesen Sie mehr über die notwendigen Bestandteile, häufige Fehler und wann Sie einen Anwalt hinzuziehen sollten.

25. Juli 2026

IT-Verträge für KMU: Welche benötigen Sie?

IT-Verträge für KMU: Service-Level-Agreement (SLA), Datenverarbeitungsvereinbarung (DPA), SaaS, Lizenzierung, Wartung und Entwicklung. Wozu dienen die einzelnen Verträge und wie hängen sie zusammen?.

  • Wir arbeiteten unter anderem für:
  • MKBjuristen.nl Partner
  • MKBjuristen.nl Partner
  • MKBjuristen.nl Partner
  • MKBjuristen.nl Partner
Newsletter für Unternehmer

Erhalten Sie praktische Rechtstipps per E-Mail

Jetzt registrieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und erhalten Sie unseren Newsletter.

Kein Spam. Nur Rechtstipps.
Mit Ihrer Registrierung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung.
KMU-Anwälte bei der Handelskammer Quelle: Handelskammer 2019
Kostenlose Beratung