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Festland, Freizone oder Offshore: Was passt zu Ihnen?

Dubai Festland vs. Freizone vs. Offshore: Unterschiede in lokalem Handel, Eigentumsverhältnissen, Besteuerung und Kosten. Welcher Weg passt zu welchem ​​Unternehmer?.

Veröffentlicht am 22. August 2026 von MKBjuristen.nl
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Für ein Unternehmen in Dubai gibt es drei Hauptstrukturen: Festland (lokaler Handel + 9 % Körperschaftsteuer), Freizone (international + potenziell 0 % über QFZP) und Offshore (nur Holdinggesellschaft, kein Visum erforderlich). Die Wahl hängt davon ab, ob lokaler Handel in den VAE erforderlich ist, von der Eigentümerstruktur, dem Budget und der Geschäftstätigkeit. Im Folgenden werden die drei Wege mit ihren Vor- und Nachteilen sowie die Entscheidungsgrundlagen von Floor und Pim erläutert.

Die kurze Antwort

  • Festland: Lokalhandel, seit 2021 100% Eigentum, 9% Körperschaftsteuer, teuerste Route.
  • Freizone: internationaler Handel, möglicherweise 0 % über QFZP, günstiger, kein direkter Verkauf auf dem Festland der VAE.
  • Offshore: Nur Verwahrung, kein Visum, keine Substanz, hohes niederländisches Risiko.
  • Ideal für KMU: In 80 % der Fälle Freizone.
  • Festland: auf einem wirklich lokalen Markt in den VAE.

Festland — reguläre Dubai LLC

Vergleich dreier Routen

Vorteile

  • Direktvertrieb an Kunden auf dem Festland der VAE (Verbraucher und Unternehmen).
  • Seit 2021 100% ausländisches Eigentum (in den meisten Sektoren).
  • Völlige Flexibilität bei den Aktivitäten.
  • Regierungsaufträge möglich.
  • Das Visakontingent ist abhängig von der Unternehmensgröße und der Bürofläche.

Nachteile

  • Höhere Kosten: 8.000-25.000 Euro/Jahr Lizenz.
  • Festes Büro erforderlich (kein flexibler Arbeitsplatz).
  • Für einige strategische Sektoren gilt: Lokaler Vertreter weiterhin erforderlich (51%-Regel).
  • 9 % Körperschaftsteuer auf Gewinne über 95.000 Euro (0 % nicht möglich).

Freizone – beliebteste Route

Festland, Freizone, Offshore

Vorteile

  • Immer 100% ausländisches Eigentum.
  • Günstiger: 4.000-15.000 Euro/Jahr Lizenz.
  • Virtuelles Büro möglich (Kosten sparen).
  • QFZP-Status: 0 % Körperschaftsteuer auf qualifizierte Einkünfte.
  • Mehr als 40 Freizonen mit Spezialisierungen (IFZA günstigstes Angebot, DMCC Handel, DAFZA Logistik, Silicon Oasis Technologie).
  • Schnelle Einrichtung (Lizenz für 1-4 Wochen).

Nachteile

  • Kein direkter lokaler Vertrieb auf dem Festland der VAE (erfordert einen Vertriebspartner).
  • Das Visakontingent ist pro Freizonenlizenz begrenzt.
  • Die Bedingungen für die QFZP sind streng (5%-Regel für den Handel auf dem Festland).
  • Die Aufnahme in die Bankfiliale ist manchmal schwieriger als auf dem Festland.

Offshore — hält nur

Vorteile

  • Sehr günstig (1.500-4.000 Euro/Jahr).
  • Kein Büro erforderlich.
  • Keine lokale Präsenz.
  • Vertraulichkeit der Aktionärsrechte.
  • Geeignet für reine Haltefunktionen.

Nachteile

  • Kein Visum möglich.
  • Kein lokaler Handel in den VAE.
  • Kein Bankkonto in den VAE (oft).
  • Keine Substanz – hohes Risiko einer Neuklassifizierung in NL.
  • Umsatzsteuerregistrierung nicht möglich.
  • Unter verstärkter Aufmerksamkeit zur Bekämpfung von Missbrauch (OECD, EU).

Vergleichstabelle

AspektFestlandFreizoneOff-Shore
Eigentum100 % (die meisten Sektoren)100%100%
Lokaler Handel in den VAEJaBegrenzt (5%-Regel)NEIN
Visum möglichJaJaNEIN
Kosten/Jahr8.000 bis 25.000 Euro4.000 bis 15.000 Euro1.500–4.000 Euro
BüroErforderlichVirtuell möglichNicht erforderlich
Körperschaftsteuer9%0-9% (QFZP)9 % (falls CT-sensitiv)
Substanz NL RisikoNiedrigRessourceHoch
Einrichtungszeit4-12 Wochen2-8 Wochen1-3 Wochen

Wann welches Formular?

Mainland arbeitet für

  • Gastronomie und Einzelhandel in den VAE.
  • Bauwesen, Auftragsvergabe.
  • Lokale Dienstleistungen (Beratung für Unternehmen in den VAE).
  • Vertrieb internationaler Marken in den VAE.
  • E-Commerce-Angebot für Verbraucher in den VAE.

Freizonen funktionieren für

  • Online-Dienste und SaaS (international).
  • Beratungstätigkeit mit Kunden außerhalb der VAE.
  • Import/Export.
  • Internationaler Handel.
  • Zusammenschlüsse von Holding- und operativen Gesellschaften.
  • Technologie und Innovation.

Offshore-Arbeiten für

  • Reine Beteiligung an internationalen Investments.
  • IP-Inhaber ohne operative Tätigkeit.
  • Spezifische Ziele der Vermögensplanung.
  • (Aber: hohes NL-Risiko – mit Vorsicht).

Floors und Pims Entscheidungen

Floor (IT-Beratung, internationale Kunden): IFZA-Freizone-GmbH, virtuelles Büro, Arbeitsvisum. 12.000 Euro/Jahr All-inclusive-Lizenz + Büro.

Pim (Immobilieninvestor, Immobilienportfolio in den VAE): Dubai Mainland LLC für die Immobilienverwaltung sowie private Immobilienkäufe im Rahmen eines Investorenvisums. Für die aktive Verwaltung von Immobilien in den VAE ist ein Wohnsitz auf dem Festland erforderlich.

Ehrliche Empfehlung

Berater wägt Optionen ab

Für 80 % der niederländischen Unternehmer: Freizonen. Internationale Geschäftstätigkeit, günstigere Konditionen, möglicherweise 0 % Körperschaftsteuer über QFZP. Für diejenigen, die tatsächlich lokal in den VAE tätig sind: Festland trotz höherer Kosten. Offshore-Standorte sollten vermieden werden, es sei denn, es handelt sich um eine reine Holdinggesellschaft mit solider rechtlicher Absicherung – andernfalls sind die niederländischen Risiken zu hoch. Welche Freizone konkret gewählt wird, hängt von der Branche und dem Budget ab (siehe separaten Beitrag).

Weitere Themen: Freizonenlizenzen, Gründung einer Festland- und einer Offshore-Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worin besteht der Unterschied zwischen den drei Formen?

Festland: Lokaler Handel in den VAE möglich, am teuersten. Freizone: Internationaler Handel, möglicherweise 0 % Körperschaftsteuer über QFZP, günstiger. Offshore: Nur Holdinggesellschaft, kein Visum, keine Substanz, hohes niederländisches Risiko.

Welche ist die richtige für die meisten Niederländer?

Freizonen sind in 80 % der Fälle die bessere Wahl: günstiger, schneller Aufbau, unter Umständen 0 % Körperschaftsteuer, ideal für internationale Aktivitäten. Für einen authentischen lokalen Markt in den VAE empfiehlt sich das Festland. Offshore-Standorte sollten vermieden werden, es sei denn, es handelt sich um eine reine Holdinggesellschaft mit entsprechender rechtlicher Absicherung.

100% Eigentum auf dem Festland?

Seit 2021 ist dies in den meisten Sektoren möglich – zuvor war ein lokaler Partner mit 51 % Beteiligung erforderlich. Strategische Sektoren (Verteidigung, Öl, bestimmte Finanzsektoren) unterliegen weiterhin der 51-%-Regel. Für KMU gilt: 100 % Eigentum ist Standard.

5%-Regel für Freizonen?

QFZP-Status (0 % Körperschaftsteuer): Maximal 5 % der Einkünfte aus nicht qualifizierten Quellen (z. B. Handel auf dem Festland der VAE). Bei über 5 % verliert das gesamte Unternehmen den QFZP-Status, und alle Einkünfte unterliegen der Körperschaftsteuer von 9 %. Strenge Regelung – verhindert die Übertragung von Gewinnen vom Festland.

Offshore – ist es profitabel?

Selten für niederländische KMU. Kein Visum, keine Substanz, hohes Risiko der Umklassifizierung nach den Niederlanden (ATAD, Fiktion des Sitzes). Nur für reine Holdinggesellschaften mit starker rechtlicher Grundlage und dem Risiko einer bewussten Unternehmenswahl.

Kostenvergleich?

Festland: 8.000–25.000 Euro/Jahr Lizenzgebühr. Freizone: 4.000–15.000 Euro. Offshore: 1.500–4.000 Euro. Hinzu kommen Bürokosten, Visa, Beraterkosten – Festland: Gesamtkosten im ersten Jahr 25.000–60.000 Euro, Freizone: 15.000–40.000 Euro, Offshore: 5.000–10.000 Euro. Die laufenden Kosten sind niedriger als im ersten Jahr.

Wie soll man sich entscheiden?

Stärkstes Filterkriterium: Werden Sie an Kunden auf dem Festland der VAE verkaufen? Ja → Festland. Nein, international → Freizone. Nur eine Holdinggesellschaft ohne operative Geschäftstätigkeit → Offshore (mit Vorsicht). Berücksichtigen Sie außerdem Ihr Budget und Ihre langfristigen Pläne.

Bitte beachten Sie: Ein Artikel bietet allgemeine Informationen, Ihre rechtliche Situation kann jedoch anders aussehen.

Ein Vertrag, ein Konflikt oder ein rechtliches Risiko muss stets anhand der Fakten, Dokumente, Beweislage und Interessen beurteilt werden. Sind Sie unsicher? Lassen Sie Ihre Situation prüfen, bevor Sie handeln.

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KMU-Anwälte bei der Handelskammer Quelle: Handelskammer 2019
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