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Klimainvestitionen in Ihrem Unternehmen? Die VEKI-Förderung kommt Ihnen zugute

VEKI-Förderung (Beschleunigte Klimainvestitionen in der Industrie): bis zu 35 % der Investitionen in die CO₂-Reduzierung. Bedingungen, Schwellenwerte und Antragsverfahren.

Veröffentlicht am 28. Juni 2026 von MKBjuristen.nl
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Das VEKI-Programm (Accelerated Climate Investments Industry) fördert Investitionen in die CO₂-Reduzierung in der niederländischen Industrie. Die Förderung beträgt 30–50 % der Investitionskosten, abhängig von der Art der Maßnahme und der Unternehmensgröße. Die Mindestinvestitionssumme beträgt 125.000 €, die maximale Fördersumme 15 Millionen € pro Projekt. Anträge sind jährlich an die RVO zu richten. Für KMU mit Klimazielen und dem Vorhaben, signifikante CO₂-Einsparungen zu erzielen, ist dieses Programm nahezu unverzichtbar. Im Folgenden finden Sie Informationen zu den Bedingungen, den Maßnahmenarten und wie das Pilotprojekt von Saskia unter das VEKI-Programm fällt.

Die kurze Antwort

  • Was: Subventionen für CO2-reduzierende Investitionen in der Industrie.
  • Förderquote: 30-50 % der Projektkosten (abhängig von Art und Größe).
  • Voraussetzung: Mindestinvestition 125.000 €.
  • Obergrenze: 15 Millionen Euro an Subventionen pro Projekt.
  • Bewerbungen: bei RVO, jährlich offene Bewerbungsrunde – wettbewerbsorientierte Rangfolge.

Was fällt unter VEKI?

Industrieunternehmen investiert in Klimaschutzmaßnahmen

Investitionen zur Reduzierung der CO2-Emissionen in industriellen Prozessen:

  • Energieeffizienz: Wärmerückgewinnung, Isolierung, effizientere Motoren.
  • Prozessersatz: Elektrifizierung, Hybridanlagen, alternative Rohstoffe.
  • Nachhaltige Energie: Solarwarmwasserbereiter, Wärmepumpe, Biomasse.
  • Abwärmenutzung:Wiederverwendung von Wärme aus dem eigenen Prozess.
  • Kohlenstoffabscheidung: CCS/CCU-Pilotprojekte.
  • Prozessinnovation: neue Techniken zur Reduzierung von CO2.

Nicht geeignet für: SDE++-förderfähige Projekte (die über eine eigene Regelung verfügen), den Wohnungssektor oder nicht-industrielle Sektoren.

Subventionsprozentsätze

Die VEKI-Subvention deckt einen Teil der Investition ab

Abhängig von der Unternehmensgröße und -art:

  • Kleinunternehmen (≤ 50 Beschäftigte): bis zu 50 %.
  • Mittel (50-250): bis zu 40 %.
  • Großunternehmen: bis zu 30 %.
  • Spezifische Maßnahmen: separate Prozentsätze, manchmal bis zu 65%.

Im Rahmen der europäischen Beihilfevorschriften gelten kumulative Obergrenzen in Verbindung mit anderen Subventionen.

Geschäftsbedingungen

  • Investition: Mindestens 125.000 € Gesamtprojektbudget.
  • Branche: angefordert von einem Industrieunternehmen (SBI-Codes: Branche/Großhandel).
  • Darüber hinaus gilt: Die Investition muss zusätzlich zum regulären Geschäftsbetrieb erfolgen – es darf sich nicht um eine Ersatzinvestition handeln, die ohnehin notwendig gewesen wäre.
  • CO2-Messung: Nachweisbare CO2-Reduktion, gemessen über die erwartete Lebensdauer.
  • Neuheit: bewährte Technologie, keine reine Forschung und Entwicklung (dafür gelten andere Vorschriften).

Antragsverfahren

  1. Vorbereitung: Technischer Projektplan, CO2-Berechnung (über die gesamte Lebensdauer), Budget, Energie-Scan-Bericht.
  2. Bewerbungen: beim RVO während der Öffnungszeit (einmal jährlich, oft 5-7 Wochen lang).
  3. Bewertung: Ausschreibungsverfahren – Projekte werden nach CO₂-Preis (Subvention ÷ CO₂-Reduktion) eingestuft. Die besten Projekte erhalten die Subvention.
  4. Entscheidung: 12-26 Wochen nach Schließung.
  5. Ausführung: Projekt innerhalb von 4 Jahren realisieren.
  6. Endgültige Abrechnung: nach Inbetriebnahme.

Ausschreibungssystem

VEKI nutzt ein Ausschreibungsverfahren: Alle Anträge werden nach dem CO₂-Preis (Euro-Subvention pro Tonne CO₂-Reduktion) eingestuft. Je niedriger der Preis, desto besser. Die günstigsten Projekte erhalten Subventionen, bis das Budget ausgeschöpft ist.

Praktischer Tipp: Je niedriger Ihre Subvention pro Tonne CO₂, desto höher Ihre Chancen. Es lohnt sich nicht immer, die maximale Subvention zu beantragen – eine strategische Risikobewertung kann die Erfolgsaussichten erhöhen.

Saskias Pilotprojektion

Saskias Cleantech-Startup möchte eine Pilotanlage für grünen Wasserstoff bauen – Investition 600.000 €, erwartete CO2-Reduzierung 200 Tonnen/Jahr über eine Laufzeit von 15 Jahren = insgesamt 3.000 Tonnen.

  • Subventionsprozentsatz (Kleinunternehmen): 50% — 300.000 €.
  • CO2-Preis: 300.000 € ÷ 3.000 Tonnen = 100 €/Tonne.
  • Bei einem durchschnittlichen Richtwert von 150 €/Tonne: gute Chancen.

Das Verfehlen des Subventionsziels von 250.000 € senkt den Preis auf 83 €/Tonne – eine deutlich bessere Platzierung.

Ehrliche Empfehlung

Energieberater erörtert den VEKI-Prozess

Für industrielle KMU mit Klimainvestitionen: VEKI ist oft der schnellste Weg zu erheblichen Fördermitteln – bis zu 50 % der Investition. Das Ausschreibungsverfahren erfordert eine strategische Herangehensweise: Beantragen Sie nicht immer die maximale Förderung. Ein spezialisierter Energieberater (8.000 € – 15.000 €) unterstützt Sie bei der CO₂-Berechnung, der Erstellung des Business Case und der strategischen Antragstellung. Beachten Sie die Antragsfrist – in der Regel gibt es eine Runde pro Jahr.

Weitere Themen: EIA-Subventionen, SDE++ und Subventionsübersicht.

Häufig gestellte Fragen

Was ist VEKI?

Beschleunigtes Klimainvestitionsprogramm für die Industrie: Förderprogramm für CO₂-reduzierende Investitionen in der Industrie. Fördersatz: 30–50 %, Investitionsschwelle: 125.000 €, Förderobergrenze: 15 Mio. €. Anträge sind jährlich beim Regionalen Investitionsbüro (RVO) einzureichen.

Welche Anlagen kommen in Frage?

Energieeffizienz (Wärmerückgewinnung, Dämmung), Prozessmodernisierung (Elektrifizierung), nachhaltige Energie (Wärmepumpe), Abwärmenutzung, CO₂-Abscheidung und Prozessinnovation. Bewährte Verfahren – keine reine Forschung und Entwicklung.

Was ist das Ausschreibungssystem?

Alle Anträge werden nach CO₂-Preis geordnet: Subvention ÷ gesamte CO₂-Reduktion über die gesamte Laufzeit. Die günstigsten Projekte erhalten Subventionen, bis das Budget ausgeschöpft ist. Die Beantragung niedrigerer Subventionen kann die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen – diese Strategie zahlt sich aus.

Wer kann sich für VEKI bewerben?

Industrieunternehmen (SBI-Codes: Industrie/Großhandel) – alle Größen. Kleinunternehmen (≤ 50 Beschäftigte) erhalten bis zu 50 %, mittlere Unternehmen bis zu 40 % und große Unternehmen bis zu 30 %. Durch spezielle Maßnahmen können höhere Prozentsätze erzielt werden.

Wie kann ich mich bewerben?

Bei RVO während der jährlichen Angebotsphase (5–7 Wochen). Einzureichen sind: technischer Projektplan, CO₂-Berechnung über die gesamte Lebensdauer, Budget, Energie-Scan-Bericht. Die Bewertung erfolgt über das Ausschreibungsverfahren und dauert 12–26 Wochen.

Mit anderen Subventionen kombinieren?

Im Rahmen der europäischen Beihilfevorschriften gelten kumulative Höchstgrenzen. Eine Kombination mit SDE++ ist aufgrund von Überschneidungen oft nicht möglich, jedoch unter bestimmten Bedingungen mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung (finanziell). Ein Fördermittelberater kann die Höchstgrenzen für ein konkretes Projekt ermitteln.

Wann sollte man einen Berater engagieren?

Bei VEKI sind CO₂-Berechnungen, Wirtschaftlichkeitsanalysen und strategische Anwendungen fast immer Spezialaufgaben. Ein Energieberater kostet zwischen 8.000 und 15.000 Euro, amortisiert sich aber um das 10- bis 30-Fache, wenn eine Förderung bewilligt wird.

Bitte beachten Sie: Ein Artikel bietet allgemeine Informationen, Ihre rechtliche Situation kann jedoch anders aussehen.

Ein Vertrag, ein Konflikt oder ein rechtliches Risiko muss stets anhand der Fakten, Dokumente, Beweislage und Interessen beurteilt werden. Sind Sie unsicher? Lassen Sie Ihre Situation prüfen, bevor Sie handeln.

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KMU-Anwälte bei der Handelskammer Quelle: Handelskammer 2019
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