MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
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Eine rechtliche Prüfung eines Arbeitsvertrags überprüft, ob dieser den gesetzlichen Vorgaben (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, DSGVO, Tarifvertrag) entspricht, die korrekten Rechte und Pflichten enthält und keine unhaltbaren Klauseln aufweist. Dies ist wichtig für Standardverträge (z. B. für neu gegründete GmbHs), branchenspezifische Verträge (z. B. tarifvertragliche Anforderungen) und risikoreiche Situationen (z. B. Wettbewerbsverbot, Abwerbeverbot, Vertraulichkeit). Die Kosten für eine solche Prüfung liegen zwischen 250 € und 1.000 € pro Vertragsart. Sie beugt jahrelangen Streitigkeiten und Bußgeldern vor. Im Folgenden erfahren Sie, was geprüft wird und wann sich eine solche Prüfung lohnt.
Die kurze Antwort
- Was: Rechtliche Prüfung des Arbeitsvertrags hinsichtlich Gesetz, Tarifvertrag und Machbarkeit der Klauseln.
- Wichtige Prüfpunkte: WWZ, DSGVO, Wettbewerbsverbot, Abwerbeverbot, Vertraulichkeit, Gehalt.
- Kosten: 250-1.000 € pro Vertragsart (Vorlagenscan).
- Wann: Neugründung einer BV, Branchenwechsel, aufgrund von Änderungen in der Rechtsprechung, periodisch.
- Ergebnis: Bericht mit Verbesserungsvorschlägen und angepassten Vorlagen.
Was wird überprüft?
1. Rechtliche Anforderungen
- Pflichtangaben sind schriftlich festzuhalten (Name, Adresse, Berufsbezeichnung, Gehalt, Arbeitszeiten, Urlaub).
- WWZ-Bestimmungen: Kettenregel, Übergangszahlung, Kündigungsfrist.
- WAB-Aspekte: Rufbereitschaftsvertrag, Gehaltsabrechnung, Prämien.
- Ist ein Tarifvertrag anwendbar? Wurden entsprechende Bestimmungen vereinbart?
2. DSGVO-Klauseln
- Verarbeitung personenbezogener Daten von Mitarbeitern.
- Videoüberwachung (falls zutreffend).
- Datenschutzklausel bei Kündigung.
3. Restriktive Klauseln
- Wettbewerbsverbotsklausel:Angemessenheit der Dauer (maximal 1-2 Jahre) und des geografischen Geltungsbereichs.
- Wettbewerbsverbotsklausel:Geltungsbereich (welche Kunden/Kontakte?) und Dauer.
- Vertraulichkeit: Dauer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
- Übertragung geistigen Eigentums: Rechte des Arbeitnehmers an den Arbeitgeber.
- Strafklausel:Höchstbetrag gemäß Rechtsprechung.
4. Gehalt und Beschäftigungsbedingungen
- Brutto-/Nettogehalt nach Abzug der Differenz.
- Arbeitgeberbeiträge (Rentenversicherung, sonstige Fonds).
- Urlaubstage gemäß Tarifvertrag oder Gesetz.
- 13. Monat, Bonus, Gewinnbeteiligung.
5. Beendigung des Arbeitsverhältnisses
- Bewährungsklausel (korrekt formuliert).
- Kündigungsfrist.
- Verfahren zur Vergleichsvereinbarung.
- Übergangszahlungsansprüche.
Häufige Fehler
- Die Wettbewerbsverbotsklausel ist zu weit gefasst: Der Richter kann sie einschränken oder aufheben.
- Untragbare Bußgeldbeträge:z. B. wird die Geldstrafe von 50.000 € pro Verstoß oft reduziert.
- Fehlende CLA-Anforderungen: Ein Verstoß kann zu einer Lohnforderung führen.
- Veraltete WWZ-Klauseln: Neue Rechtsprechung nicht berücksichtigt.
- Unklare Stellenbeschreibung:Streit über Aufgaben nach einer Änderung.
- Keine Übertragung von geistigem Eigentum: Die vom Mitarbeiter erstellten Werke bleiben beim Mitarbeiter.
Wann sollte man eine Rechtsprüfung durchführen?
- Bei der Gründung einer BV: Erstellung der ersten Verträge.
- Im Falle eines Branchenwechselsgilt ein anderer Tarifvertrag.
- Nach der Änderung des WWZ/WABmüssen die Verträge aktualisiert werden.
- Angesichts neuer Rechtsprechung: Urteile des Obersten Gerichtshofs können Klauseln unhaltbar machen.
- Regelmäßig: Überprüfen Sie alle 2-3 Jahre, ob die Verträge noch aktuell sind.
- Im Streitfall: Vorabprüfung erforderlich.
Arten von Scans
- Standard-Scan:Vorlage für reguläre Mitarbeiter — 250 € - 500 €.
- Spezifische Position: Management, Schlüsselpersonal — 500 € - 1.500 €.
- Internationale Mitarbeiter: Expats, grenzüberschreitend — 1.000 € - 2.500 €.
- Komplettes HR-Portfolio: alle Verträge auf einen Blick – 2.500 € – 7.500 €.
Beispiel Tessa
Tessa hat 12 Angestellte – die letzten Verträge wurden vor 5 Jahren aufgesetzt:
- Scan ergab: Wettbewerbsverbotsklausel zu weit gefasst (3 Jahre – sollte 1-2 Jahre betragen).
- Die WWZ-Bestimmungen wurden nicht aktualisiert (WAB-Änderungen 2020).
- Die DSGVO-Klausel für die Videoüberwachung im Lager fehlt.
Scankosten: 750 €. Angepasste Verträge: Vermeidung potenzieller Streitigkeiten im Wert von über 25.000 €. Deutlich positiver ROI.
Ehrliche Empfehlung
Für jeden Arbeitgeber: Eine regelmäßige rechtliche Überprüfung der Arbeitsverträge – mindestens alle zwei bis drei Jahre oder bei wesentlichen Gesetzesänderungen. Eine Investition von 250 bis 1.500 Euro pro Überprüfung beugt jahrelangen Streitigkeiten und Bußgeldern vor. Für KMU mit mehr als fünf Mitarbeitern lohnt sich die Überprüfung fast immer. Kombinieren Sie dies mit der Unterstützung eines kompetenten externen HR-Beraters oder eines Fachanwalts für Arbeitsrecht.
Weitere Themen: Auslegung von Arbeitsverträgen, Wettbewerbsverbote und neues Arbeitsrecht.
Häufig gestellte Fragen
Prüfung des Arbeitsvertrags auf Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen (Arbeitnehmerübereinkommen, Arbeitsgesetzbuch, DSGVO), der Bestimmungen des Tarifvertrags und der Machbarkeit der Klauseln (Wettbewerbsverbot, Vertragsstrafe). Ergebnis: Bericht mit Verbesserungsvorschlägen und angepassten Vorlagen.
Rechtliche Informationen, WWZ/WAB-Bestimmungen, DSGVO-Klauseln, einschränkende Klauseln (Wettbewerbsverbot, Abwerbeverbot, Vertraulichkeit, Übertragung von geistigem Eigentum), Gehalt und Beschäftigungsbedingungen sowie Bestimmungen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Probezeit, Kündigungsfrist, Abfindung).
Wettbewerbsverbotsklausel zu weit gefasst (vom Richter eingeschränkt), unhaltbare Strafbeträge, fehlende Anforderungen des Tarifvertrags, veraltete WWZ-Klauseln, unklare Stellenbeschreibung, fehlende Übertragung des geistigen Eigentums für Mitarbeitererfindungen.
Bei der Gründung einer BV (erste Verträge), einem Branchenwechsel (anderer Tarifvertrag), einer Änderung der Gesetzgebung (WWZ/WAB), neuer Rechtsprechung, in regelmäßigen Abständen (alle 2-3 Jahre) oder im Falle einer Streitigkeit.
Standard-Scan für reguläre Mitarbeiter: 250–500 €. Spezielle Position (Management, Schlüsselpersonal): 500–1.500 €. Internationaler Mitarbeiter: 1.000–2.500 €. Umfassendes HR-Portfolio: 2.500–7.500 €.
Für jeden Arbeitgeber mit mehr als 5 Mitarbeitern: Die Investition amortisiert sich durch die Vermeidung von Streitigkeiten. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit GmbH ist sie fast immer rentabel. Auch für Freiberufler mit Kundenverträgen ist sie relevant.
Für einige Vorlagen bieten HR-Software (z. B. CompanyHQ, Personio) Prüfmodule. Bei komplexeren Sachverhalten oder im Zweifelsfall empfiehlt sich die Beratung durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Die Kombination aus HR-Tool und externer Rechtsberatung ist für KMU oft optimal.