MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
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Die Erstellung einer EULA (Endbenutzer-Lizenzvereinbarung) für Ihre App durch einen spezialisierten Anwalt für KMU-Recht kostet in der Regel zwischen 500 und 2.000 Euro, abhängig von der Komplexität Ihrer App, Ihrem Umsatzmodell und den von ihr verarbeiteten Daten. Der Prozess umfasst die Erfassung Ihrer App und des Vertriebskanals (App Store, Google Play oder Ihr eigener Kanal), die Erstellung eines Entwurfs, der Lizenz, Verbote, Haftung und die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen abdeckt, bis hin zur finalen Version, die den Plattformrichtlinien entspricht. Die Bearbeitungszeit beträgt üblicherweise ein bis drei Wochen. Bei einer einfachen App kann es schneller und günstiger gehen; die Kosten steigen jedoch bei Zahlungen, Abonnements und der Datenverarbeitung.
Die kurze Antwort
- Die Erstellung eines solchen Vertrags kostet bei einem auf kleine und mittlere Unternehmen spezialisierten Anwalt in der Regel zwischen 500 und 2000 Euro.
- Der Preis hängt von Ihrem Umsatzmodell, der Datenverarbeitung und der Anzahl der Vertriebskanäle ab.
- Der Prozess: Aufnahme, Konzeptentwicklung, Abstimmung und eine finale Version innerhalb der Plattformregeln.
- Rechnen Sie mit einer Bearbeitungszeit von ein bis drei Wochen.
- Eine einfache App ist günstiger; Zahlungen und die Verarbeitung gemäß DSGVO verteuern sie.
Wie viel kostet die Einrichtung einer EULA-App-Softwarelizenz?
Der Preis für die Erstellung einer EULA-Softwarelizenz richtet sich nach dem Umfang der erforderlichen Anpassungen Ihrer App. Eine kostenlose App ohne Benutzerkonten ist bereits zu einem begrenzten Preis verfügbar; eine App mit Abonnements, In-App-Käufen und der Verarbeitung personenbezogener Daten erfordert mehr Aufwand und ist daher teurer.
- Einfache App: 500 bis 900 Euro, hauptsächlich für eine Lizenz, Verbote und eine Haftungsbeschränkung.
- App mit Zahlungs- oder Abonnementfunktion: 900 bis 1.500 Euro, unter Beachtung des Verbraucherrechts und der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Plattform.
- App mit umfangreicher Datenverarbeitung: 1.500 bis 2.000 Euro, inklusive DSGVO-Konformität und Datenschutzerklärung.
Wenn Sie lediglich eine bestehende EULA überprüfen lassen, anstatt eine neue zu erstellen, ist das in der Regel finanziell günstiger. Vereinbaren Sie im Voraus einen Festpreis oder eine klare Preisspanne.
Der Prozess Schritt für Schritt
- Aufnahme. Der Rechtsexperte analysiert, was Ihre App leistet, wie Sie Geld verdienen, welche Daten die App verarbeitet und über welche Kanäle Sie Ihre App vertreiben.
- Entwurf. Sie erhalten eine EULA, die die Lizenz, die Verbote, die Regeln für Käufe und Updates, die Haftung und einen Verweis auf die Datenschutzerklärung enthält.
- Abstimmung. Sie erörtern, ob die Bedingungen zu Ihrem Umsatzmodell passen und ob sie mit den Richtlinien von Apple und Google vereinbar sind.
- Datenschutzprüfung. Falls Ihre App Daten verarbeitet, wird die Einhaltung der DSGVO und der Datenschutzerklärung geprüft.
- Endgültige Version. Sie erhalten eine Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA), die Sie dem Benutzer bei der Installation oder ersten Nutzung vorlegen.
Wo die Kosten liegen werden
Der Großteil der Arbeit besteht aus zwei Punkten. Erstens gilt es, die Haftungs- und Verbotsbestimmungen auf Ihre Nutzergruppe und das geltende Recht abzustimmen. Ein Verbot, das die zwingenden Nutzerrechte gemäß Art. 45j bis 45n des Urheberrechtsgesetzes verletzt, wie beispielsweise das Recht auf eine Sicherungskopie oder die Dekompilierung zur Interoperabilität, ist nicht haltbar und muss sorgfältig formuliert werden. Auch eine Haftungsbeschränkung, die für Verbraucher unangemessen belastend ist, wird im Streitfall scheitern.
Der zweite Punkt ist die DSGVO. Verarbeitet Ihre App personenbezogene Daten, muss die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) mit einer Datenschutzerklärung übereinstimmen, die die Rechtsgrundlage, den Zweck und die Rechte der Nutzer beschreibt. Dies erfordert zwar zusätzlichen Zeitaufwand, aber ohne eine solide Datenschutzerklärung wird Ihre App die Prüfung der Plattformen nicht bestehen.
Ein praktisches Beispiel
Ein KMU bringt eine Buchungs-App mit einer kostenlosen Version und einem kostenpflichtigen Abonnement auf den Markt und erfasst dabei Standort- und Kontodaten. Die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) wurde von einem auf KMU-Recht spezialisierten Anwalt erstellt. Aufgrund der Zahlungen und der Datenverarbeitung liegt das Konzept im höheren Preissegment bei rund 1.500 Euro. Innerhalb von zwei Wochen ist eine EULA fertiggestellt, die zum Abonnementmodell passt, die Haftung angemessen beschränkt und auf eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung verweist. Die App besteht die Prüfung beider Plattformen ohne Beanstandungen.
Selbst machen oder machen lassen?
Für eine einfache App kommt man mit den Plattformbedingungen und einer grundlegenden Datenschutzerklärung auch ohne Anwalt recht weit. Das Risiko liegt im Detail: eine Vorlage aus dem Internet mit zu weit gefassten Verboten, eine Haftungsklausel, die nicht standhält, oder unzureichende DSGVO-Konformität. Bei Apps mit Zahlungsabwicklung oder Datenverarbeitung ist dieses Risiko deutlich höher, weshalb eine Erstellung oder Überprüfung ratsam ist.
Ehrliche Empfehlung
Für eine einfache, kostenlose App ohne Konten, Zahlungen oder sensible Daten benötigen Sie keinen Anwalt. In diesem Fall genügen die Standard-Nutzungsbedingungen der Plattform zusammen mit einer kurzen Datenschutzerklärung; eine individuell erstellte Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) wäre reine Geldverschwendung.
Lassen Sie Ihre Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) umgehend erstellen oder überprüfen, sobald Ihre App kostenpflichtig ist, Abonnements anbietet oder personenbezogene Daten verarbeitet. Die Kosten für Rechtsberatung (500 bis 2.000 Euro) sind im Vergleich zu den möglichen Schäden durch eine abgelehnte App, einen Missbrauchsstreit oder eine DSGVO-Strafe gering. Ein auf Apps spezialisierter Anwalt stellt sicher, dass die EULA Schutz bietet, im Streitfall Bestand hat und die Prüfung der Plattformen besteht.
Wenn Sie zunächst die Grundlagen verstehen möchten, lesen Sie, was eine EULA-Softwarelizenz ist. Um genau zu erfahren, was enthalten sein muss, informieren Sie sich über die Einrichtung einer EULA-Softwarelizenz. Sind Sie bereit loszulegen? Dann sehen Sie sich unsere EULA-Softwarelizenz.
Häufig gestellte Fragen
Die Kosten für einen Anwalt für KMU liegen üblicherweise zwischen 500 und 2.000 Euro. Einfache Apps sind in der Regel günstiger, während Apps mit Zahlungsfunktionen, Abonnements oder Datenverarbeitung teurer sind. Die Überprüfung einer bestehenden Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) ist meist günstiger als die Erstellung einer neuen.
Üblicherweise ein bis drei Wochen. Eine einfache App kann schneller sein. Bei Zahlungen und Datenverarbeitung ist eine stärkere Abstimmung mit dem Verbraucherrecht, der DSGVO und den Plattformregeln erforderlich, was die Bearbeitungszeit verlängert.
Der Preis richtet sich nach den individuellen Anpassungen. Zahlungen, Abonnements und die Verarbeitung personenbezogener Daten erfordern zusätzlichen Aufwand im Hinblick auf Verbraucherrecht und DSGVO. Eine kostenlose App ohne Benutzerkonten ist mit einem Basisdokument verfügbar.
Nicht automatisch. Die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) regelt das Nutzungsrecht, während die Datenschutzerklärung die Datenverarbeitung gemäß DSGVO regelt. Sie werden oft gemeinsam verfasst, da sie aufeinander abgestimmt sein müssen. Fragen Sie daher im Voraus, ob die Datenschutzerklärung im Preis enthalten ist.
Die Verbots- und Haftungsbestimmungen müssen auf Ihre Nutzergruppe, geltendes Recht und die DSGVO abgestimmt sein. Verbote dürfen nicht gegen Nutzerrechte gemäß Artikel 45j bis 45n des Urheberrechtsgesetzes verstoßen, und die Haftungsklausel muss auch gegenüber Verbrauchern Bestand haben.
Sofern die EULA den Plattformrichtlinien von Apple und Google entspricht, ja. Apple bietet eine Standardlizenz an, die eine proprietäre EULA mindestens erfüllen muss, und Google Play verlangt eine veröffentlichte Datenschutzerklärung. Ein auf Apps spezialisierter Anwalt berücksichtigt dies.
Bei Apps, die Zahlungen oder Datenverarbeitung beinhalten, ist dies fast immer der Fall. Der Rechtsaufwand ist im Vergleich zu den Kosten einer abgelehnten App, eines Rechtsstreits wegen Missbrauchs oder einer DSGVO-Strafe gering. Für eine einfache, kostenlose App genügen unter Umständen die Nutzungsbedingungen der Plattform.