MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
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Die Erstellung eines Unternehmenskaufvertrags durch einen spezialisierten Anwalt für KMU-Recht kostet in der Regel zwischen 1.500 € und 6.000 €, abhängig von Größe und Komplexität der Akquisition. Für diesen Preis erhalten Sie einen maßgeschneiderten Vertrag mit Garantien, Haftungsfreistellungen und auf Ihr Geschäft zugeschnittenen Bedingungen sowie Begleitung bis zum Abschluss. Bei größeren Transaktionen mit umfangreicher Due-Diligence-Prüfung und Verhandlungen steigen die Kosten. Im Folgenden finden Sie Informationen zu den Kosten, dem Ablauf und worauf Sie bei der Auswahl eines Beraters achten sollten.
Die kurze Antwort
- Kosten: ca. 1.500 bis 6.000 Euro für die Ausarbeitung, bei komplexen Verträgen entsprechend mehr.
- Notar: Bei einer Aktientransaktion fallen separat etwa 800 bis 2.500 Euro für die Übertragungsurkunde an.
- Prozess: Aufnahme, Strukturauswahl, Due-Diligence-Prüfung, Konzeptentwicklung, Verhandlung, Vertragsabschluss.
- Lieferzeit: einige Wochen bis einige Monate.
- Wer: ein auf Unternehmenskäufe spezialisierter Anwalt zusammen mit Ihrem Steuerberater.
Wann sollte ein Unternehmenskaufvertrag aufgesetzt werden?
Sobald eine Übernahme mehr als einen einfachen Vermögensverkauf umfasst, sollte ein Unternehmenskaufvertrag aufgesetzt werden. Bei Personalübernahmen, bestehenden Schulden oder langfristigen Verträgen sowie bei einem hohen Kaufpreis bestimmt die Qualität des Vertrags, wer im Falle von Problemen das Risiko trägt. Der gesetzliche Schutz nach Artikel 7:17 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches und die Haftungsfreistellung nach Artikel 6:228 desselben bieten hierfür keine ausreichende Orientierung. Ein maßgeschneiderter Vertrag mit Garantien und Freistellungsklauseln schafft hier Abhilfe. Bei einem sehr kleinen, unkomplizierten Geschäft mag eine Standardvorlage genügen, doch dann entgeht Ihnen der Verhandlungsvorteil eines erfahrenen Beraters.
Was bestimmt den Preis?
Die Kosten hängen von einigen Faktoren ab:
- Struktur: Eine Vermögens- und Schuldentransaktion ist oft einfacher als eine Aktientransaktion, die eine notarielle Übertragung erfordert.
- Geltungsbereich: Je höher der Preis und je mehr Verträge, Personal und Risiken, desto umfangreicher die Garantien.
- Sorgfältige Prüfung: Die Durchsicht der Geschäftsbücher des Unternehmens braucht Zeit, liefert aber die Grundlage für gezielte Garantien und Freistellungen.
- Verhandlung: Mehrere Verhandlungsrunden zwischen Käufer und Verkäufer verlängern die Verhandlungszeit.
- Besonderheitenwie Earn-out-Klauseln, mehrere Verkäufer, ausländische Parteien oder Genehmigungen machen die Sache komplizierter.
Für eine durchschnittliche KMU-Übernahme sollten Sie 1.500 bis 6.000 Euro allein für den Übernahmevertrag einplanen. Bei einer Aktientransaktion ist für die Beurkundung ein Notar hinzuzuziehen, dessen Kosten üblicherweise zwischen 800 und 2.500 Euro liegen. Die Due-Diligence-Prüfung und die steuerliche Beratung durch Ihren Steuerberater sind davon nicht betroffen.
Der Prozess Schritt für Schritt
- Aufnahme und Wahl der Struktur: Der Anwalt bespricht das Geschäft und legt gemeinsam mit Ihnen und dem Buchhalter fest, ob es sich um eine Aktien- oder Vermögenstransaktion handelt.
- Absichtserklärung: Oft wird zunächst eine Absichtserklärung unterzeichnet, in der die wichtigsten Punkte und Vereinbarungen hinsichtlich Exklusivität und Vertraulichkeit dargelegt werden.
- Sorgfaltspflichtprüfung: Untersuchung des Unternehmens, die die Grundlage für die Garantien und Entschädigungen bildet.
- Konzept: Der Anwalt entwirft den auf die Ergebnisse zugeschnittenen Unternehmenskaufvertrag.
- Verhandlung: Käufer und Verkäufer tauschen Versionen aus, bis die Risikoverteilung ausgeglichen ist.
- Abschluss: Unterzeichnung (bei Aktien durch einen Notar) und Zahlung des Kaufpreises.
Ein Beispiel: Ein familiengeführtes Ingenieurbüro wird an einen Konkurrenten verkauft. Nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung führt der Käufer eine Due-Diligence-Prüfung durch und entdeckt dabei einen laufenden Arbeitskonflikt. Die Rechtsabteilung nimmt dies in eine Haftungsfreistellungsvereinbarung auf, und ein Teil des Kaufpreises wird bis zur Beilegung des Konflikts zurückgestellt. Ohne dieses Verfahren hätte der Käufer das Risiko unwissentlich übernommen.
Worauf Sie bei der Auswahl eines Beraters achten sollten
Wählen Sie jemanden mit nachweisbarer Erfahrung im Bereich Unternehmenskäufe im KMU-Sektor. Bitte beachten Sie:
- Spezialisierung: Fusionen und Übernahmen sind ein eigenes Fachgebiet; ein allgemeiner Vertragsanwalt ist nicht immer ausreichend.
- Festpreis oder Stundensatz: Fragen Sie im Voraus nach einem Kostenvoranschlag und ob ein Festpreis oder ein Stundensatz gilt.
- Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater: Die steuerlichen und rechtlichen Aspekte müssen aufeinander abgestimmt sein.
- Auf welcher Seite Sie stehen: Als Käufer wünschen Sie sich solide Garantien; als Verkäufer möchten Sie diese möglichst gering halten. Der Berater muss Ihre Interessen klar im Blick haben.
Ehrliche Empfehlung
Bei einer kleinen, unkomplizierten Übernahme ohne Personal, ohne Schulden und zu einem niedrigen Preis benötigen Sie keinen Anwalt. Eine sorgfältig ausgefüllte Vorlage und eine gute Abstimmung mit Ihrem Steuerberater genügen. So halten Sie die Kosten niedrig und vermeiden unnötige Risiken.
Sobald es um Personal, Schulden, langfristige Verträge oder einen hohen Kaufpreis geht, rechnet sich die Erstellung eines Unternehmenskaufvertrags fast immer. Der Berater minimiert die Risiken des Geschäfts, formuliert tragfähige Garantien und verhandelt die Verteilung in Ihrem Namen. Ein erfolgloser Gewährleistungsanspruch oder eine verschwiegene Schuld können leicht ein Vielfaches der Beratungsgebühr kosten. Fordern Sie daher im Voraus einen transparenten Kostenvoranschlag an und stellen Sie sicher, dass Anwalt und Steuerberater eng zusammenarbeiten, um die korrekte rechtliche und steuerliche Abwicklung zu gewährleisten.
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Häufig gestellte Fragen
Mit einem spezialisierten Anwalt für KMU-Recht belaufen sich die Kosten für die Vertragserstellung in der Regel auf 1.500 bis 6.000 Euro, abhängig von Größe und Komplexität. Bei einer Aktientransaktion kommen noch Notargebühren für die Übertragungsurkunde hinzu, die sich auf etwa 800 bis 2.500 Euro belaufen. Due-Diligence-Prüfung und Steuerberatung sind hiervon nicht betroffen.
Von der Aufnahme bis zum Abschluss dauert es einige Wochen bis einige Monate. Eine Transaktion mit sauberen Vermögenswerten kann schnell abgewickelt werden, wohingegen eine Aktientransaktion mit umfangreicher Due-Diligence-Prüfung und mehreren Verhandlungsrunden länger dauert.
Bei einer Aktienübertragung ist dies erforderlich: Die Übertragung von BV-Anteilen muss notariell beurkundet werden (Artikel 2:196 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches). Bei einer Vermögensübertragung ist dies nur dann erforderlich, wenn beispielsweise Immobilien einbezogen sind. Der Rechtsexperte erstellt den Unternehmenskaufvertrag selbst.
Die Due-Diligence-Prüfung ist eine umfassende Untersuchung des zu erwerbenden Unternehmens. Sie deckt Risiken auf und liefert die Grundlage für gezielte Garantien und Haftungsfreistellungen. Bei einer bedeutenden Akquisition ist sie nahezu unerlässlich, insbesondere für den Käufer.
Für eine kleine, unkomplizierte Übernahme mag ein gutes Modell ausreichen. Sobald jedoch Personal, Schulden oder langfristige Verträge übertragen werden, wird es riskant, da gerade die Garantien und Entschädigungen die Risikoverteilung bestimmen und daher ein maßgeschneidertes Vorgehen erfordern.
Für den einen oder anderen gilt: Käufer und Verkäufer haben gegensätzliche Interessen: Der Käufer wünscht sich umfassende Garantien, der Verkäufer hingegen möglichst wenige. Wählen Sie einen Berater, der Ihre Interessen vertritt und diese während der Verhandlung konsequent wahrt.
Ja. Die Rechtsform und die steuerlichen Auswirkungen hängen zusammen. Die Wahl zwischen einer Aktientransaktion und einer Vermögenstransaktion hat steuerliche Konsequenzen. Stimmen Sie sich daher mit Ihrem Anwalt und Steuerberater ab, um sicherzustellen, dass der Vertrag und die steuerliche Vorgehensweise korrekt sind.