MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
- Kundenspezifische Verträge, Geschäftsbedingungen und Rechtsdokumente
- Budgetfreundlich und transparent hinsichtlich der Kosten im Voraus
- Fordern Sie eine kostenlose Beratung oder ein unverbindliches Angebot an
Die Erstellung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch einen spezialisierten Anwalt für KMU-Recht kostet in der Regel 500 bis 1.500 € für ein individuelles Set und 1.500 bis 3.000 € bei mehreren Zielgruppen, Abonnements oder internationalen Lieferungen. Die Überprüfung bestehender AGB kostet üblicherweise zwischen 250 und 600 €. Die Bearbeitungszeit beträgt ein bis drei Wochen. Outsourcing lohnt sich, insbesondere bei Lieferungen an Endverbraucher, bei hohen Folgeschäden oder bei der Bearbeitung der Einkaufsbedingungen Ihrer Kunden. Im Folgenden finden Sie den Ablauf, die Kostenaufstellung und zu berücksichtigende Aspekte.
Die kurze Antwort
- Maßgeschneidertes Paket: typischerweise 500 € – 1.500 € mit einem auf KMU spezialisierten Anwalt, abhängig vom Aufwand.
- Komplexe Situation: 1.500 € – 3.000 € für mehrere Zielgruppen, Abonnements, SaaS oder Lieferungen außerhalb der Niederlande.
- Prüfen Sie Ihr bestehendes Set: 250 € – 600 €, inklusive Beratung zur Lieferung.
- Vorlaufzeit: ein bis drei Wochen, wobei das Aufnahmegespräch der entscheidendste Faktor ist.
- Als Selbstständiger: einfache B2B-Dienstleistungen mit einem unveränderten Branchenmodell.
- Wann man auslagern sollte: Verbraucher, hohe Folgeschäden, Abonnements, personenbezogene Daten oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Kunden.
Was beinhaltet die Ausarbeitung allgemeiner Geschäftsbedingungen?
Ein Rechtsexperte erstellt die Unterlagen individuell auf die Arbeitsweise Ihres Unternehmens zugeschnitten: Was Sie liefern, an wen, in welchen Zeiträumen, welchen Risiken Sie ausgesetzt sind und welche Streitigkeiten Sie in der Praxis erlebt haben. Das ist der Unterschied zu einer Vorlage aus dem Internet. Eine Vorlage beschreibt ein durchschnittliches Unternehmen; ein maßgeschneidertes Set hingegen berücksichtigt Ihre Angebote, Ihre Rechnungsstellung und Ihre Versicherungsbedingungen.
Mit einem guten Prozess erhalten Sie mehr als nur ein Dokument. Der Rechtsexperte prüft die Klauseln anhand von Abschnitt 6.5.3 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches (Art. 6:231 bis 6:247 BW), verifiziert, ob Ihre Haftungsbeschränkung mit Ihrer Versicherungspolice übereinstimmt, und erstellt eine Arbeitsanweisung für die Zustellung. Letztere ist mindestens genauso wichtig wie der Text: Nicht fristgerecht zugestellte Bedingungen können von Ihrem Auftraggeber angefochten werden (Art. 6:233 Abs. b BW).
Der Prozess Schritt für Schritt
- Erstgespräch. Sie besprechen Ihre Dienstleistungen oder Produkte, Ihre Zielgruppe, Zahlungsmodalitäten, Lieferzeiten und frühere Streitigkeiten. Dabei werden oft schon die wichtigsten Risikopunkte deutlich.
- Bitte reichen Sie die erforderlichen Dokumente ein. Dazu gehören ein Angebotsmuster, eine Auftragsbestätigung, die aktuellen Geschäftsbedingungen, die Versicherungspolice sowie alle weiteren Geschäftsbedingungen des Kunden.
- Konzept. Der Rechtsexperte erstellt das Set mit Erläuterungen zu wirtschaftlich sensiblen Entscheidungen.
- Korrekturrunde. Sie lesen mit und nehmen Anpassungen vor, wo der Text nicht mit Ihrer Vorgehensweise übereinstimmt.
- Lieferung. Endgültige Fassung sowie eine kurze Anleitung, wie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen in jedes Angebot und jeden Vertrag aufgenommen werden können.
Wie viel kostet es?
- Standard-B2B-Paket: 500 € – 1.000 € für ein Unternehmen mit einer Art von Dienstleistung oder Produkt und einer Zielgruppe.
- Set mit Verbrauchermodul: 750 € – 1.500 €, da das Widerrufsrecht, die Konformitätsregeln und die schwarzen und grauen Listen zusätzlichen Aufwand erfordern.
- Komplexes Set: 1.500 € – 3.000 € für Abonnements, SaaS, Verarbeitung personenbezogener Daten von Kunden oder Lieferungen außerhalb der Niederlande.
- Überprüfung der bestehenden Geschäftsbedingungen: 250 € – 600 €, inklusive Beratung zur Bestimmung.
- Muster-Geschäftsbedingungen des Branchenverbands: Oft im Mitgliedsbeitrag enthalten, aber nicht auf Ihre Situation zugeschnitten.
Manche Firmen arbeiten mit einem Festpreis, andere auf Stundenbasis. Fragen Sie immer genau nach, was im Preis enthalten ist: nur der Text oder auch die Korrektur, die Abstimmung mit Ihrem Versicherer und die Gebrauchsanweisung. Erkundigen Sie sich auch nach den Kosten für spätere Änderungen, beispielsweise wenn Sie eine neue Dienstleistung hinzufügen.
Wann sich Outsourcing auszahlt
- Verbraucher. Die schwarzen und grauen Listen lassen kaum Spielraum. Eine unwirksame Klausel führt Sie zurück zu den gesetzlichen Bestimmungen, genau an dem Punkt, an dem Sie Schutz suchten.
- Hohe Folgeschäden. Im Bauwesen, bei Installationen, in der IT-Branche und bei Beratungsleistungen kann ein einziger Ausfall mehr kosten als Ihr jährlicher Umsatz mit diesem Kunden. Die Haftungsbeschränkung muss daher mit Ihrer Versicherungspolice übereinstimmen.
- Abonnements und SaaS. Laufzeit, Kündigung, Preisindexierung, Verfügbarkeit und Verarbeitung personenbezogener Daten erfordern maßgeschneiderte Regelungen.
- Die Einkaufsbedingungen des Kunden sind zu beachten. Verweisen beide Parteien auf ihre eigenen Geschäftsbedingungen, so hat die zuerst genannte grundsätzlich Vorrang (Artikel 6:225 Absatz 3 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches). Eine eindeutige Ablehnungsklausel und die korrekte Abfolge in Ihrem Prozess sind entscheidend.
- Lieferung außerhalb der Niederlande. Rechtswahl, Gerichtsstand und das Wiener Kaufrecht müssen bewusst und nicht zufällig festgelegt werden.
Worauf Sie bei Ihrer Wahl achten sollten
Bewerten Sie einen Anbieter anhand von drei Punkten. Erstens: Stellt der Anwalt Fragen zu Ihrer Abrechnung, Ihrer Versicherung und früheren Streitigkeiten oder füllt er lediglich eine Vorlage aus? Zweitens: Erhalten Sie Erläuterungen zu wirtschaftlich problematischen Klauseln, wie z. B. einer kurzen Beschwerdefrist oder Vorauszahlung? Drittens: Erhalten Sie konkrete Anweisungen zur Zustellung? Ohne diese ist Ihr Dokument zwar schön, aber wirkungslos.
Praktisches Beispiel
Ein Landschaftsbauunternehmen, das sowohl Privat- als auch Geschäftskunden betreut, beauftragte ein einheitliches Regelwerk mit einem separaten Verbrauchermodul. Kosten: 1.100 €. Im Laufe des Prozesses stellte sich heraus, dass die bestehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine achttägige Beschwerdefrist vorsahen, die gegenüber Verbrauchern nicht praktikabel ist, und dass sie lediglich auf der Website veröffentlicht waren. Seitdem werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen jedem Angebot als PDF beigefügt und die Vereinbarung per E-Mail gespeichert. Folglich wurde im anschließenden Streitfall um eine Pflanzgarantie die Anwendbarkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht thematisiert.
Ehrliche Empfehlung
Sie benötigen keinen Anwalt, wenn Ihre Situation unkompliziert ist. Wenn Sie Geschäftskunden eine einzige Dienstleistung mit Rechnungsbeträgen von wenigen Hundert Euro, kurzen Bearbeitungszeiten und einem geringen Schadensrisiko anbieten, genügt ein unverändertes Muster Ihres Branchenverbands. Selbst wenn Ihre bestehenden AGB weiterhin Ihren Geschäftstätigkeiten entsprechen und keine Gesetzesänderungen vorliegen, besteht kein Grund für eine Überarbeitung. Achten Sie in diesen Fällen vor allem darauf, dass die AGB jedem Angebot beigefügt sind; hier liegt das größte Potenzial, nicht im Text.
Im Zweifelsfall empfiehlt sich zunächst eine Überprüfung für 250 bis 600 Euro, anstatt einen komplett neuen Vertrag abzuschließen. Sollte diese Überprüfung ergeben, dass Ihre Haftungsbeschränkung nicht mit Ihrer Police übereinstimmt, Verbraucherschutzbestimmungen fehlen oder die eingereichten Unterlagen fehlerhaft sind, wissen Sie genau, wofür Sie bezahlen. Eine externe Prüfung lohnt sich, sobald eine einzelne fehlende Klausel mehr kostet als der gesamte Vertrag.
Ordnen Sie es an oder lesen Sie weiter: Allgemeine Geschäftsbedingungen, Hintergrundinformationen zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen und wie Sie diese selbst verfassen, indem Sie Allgemeine Geschäftsbedingungen entwerfen.
Häufig gestellte Fragen
Ein individuell für ein KMU erstelltes Set kostet in der Regel zwischen 500 € und 1.500 €. Bei mehreren Zielgruppen, Abonnements, SaaS oder Lieferungen außerhalb der Niederlande steigen die Kosten auf 1.500 € bis 3.000 €. Die Überprüfung eines bestehenden Sets kostet üblicherweise zwischen 250 € und 600 €.
Üblicherweise ein bis drei Wochen. Die Dauer hängt vom Erstgespräch und der Einreichung Ihres Angebotsentwurfs, der aktuellen Geschäftsbedingungen und der Versicherungspolice ab. Anschließend erhalten Sie einen Entwurf, eine Überarbeitungsrunde und die finale Version mit Benutzeranleitung.
Bei Lieferungen an Verbraucher, bei hohen Folgeschäden, bei Abonnements oder SaaS, bei der Verarbeitung personenbezogener Kundendaten, wenn Kunden eigene Einkaufsbedingungen festlegen, und bei Lieferungen außerhalb der Niederlande. In diesen Fällen sind die Kosten einer fehlerhaften Klausel höher als die Kosten des gesamten Vertrags.
Bei einfachen B2B-Dienstleistungen mit geringen Beträgen ist dies häufig der Fall, sofern das Modell unverändert verwendet wird. Das Risiko liegt in teilweise modifizierten Modellen: Klauseln, die nicht mit Ihren Leistungen übereinstimmen, fehlende Verbraucherschutzbestimmungen und veraltete Rechtsverweise.
Ihr Angebotsmuster und Ihre Auftragsbestätigung, Ihre aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Ihre Haftpflichtversicherungspolice sowie alle Einkaufsbedingungen Ihrer Kunden. Darüber hinaus eine Beschreibung Ihrer Zahlungsmodalitäten, Lieferzeiten und etwaiger in der Praxis aufgetretener Streitigkeiten.
Verlangen Sie dies ausdrücklich. Ein Satz von Unterlagen ist nur gültig, wenn Sie darauf Bezug nehmen und ihn vor oder bei Vertragsschluss übermitteln (Artikel 6:233 und 6:234 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches). Eine ordnungsgemäße Übermittlung umfasst daher Anweisungen für das Angebot, die Bestätigung und die Eintragung des Vertrags.
Oft ja. Eine Überprüfung für 250 bis 600 Euro zeigt, ob Ihre Haftungsbeschränkung mit Ihrer Versicherungspolice übereinstimmt, ob Verbraucherschutzbestimmungen fehlen und ob die Dokumentation korrekt ist. Anschließend wissen Sie, ob ein komplett neuer Satz Versicherungsbedingungen erforderlich ist.