MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
- Kundenspezifische Verträge, Geschäftsbedingungen und Rechtsdokumente
- Budgetfreundlich und transparent hinsichtlich der Kosten im Voraus
- Fordern Sie eine kostenlose Beratung oder ein unverbindliches Angebot an
Eine Abwerbeklausel untersagt es einem ehemaligen Mitarbeiter, nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit Geschäftspartnern des Arbeitgebers Geschäfte zu tätigen. Sie ist eine Form der Wettbewerbsklausel und nur dann gültig, wenn sie schriftlich mit einem volljährigen Mitarbeiter vereinbart wurde – und im Falle eines befristeten Arbeitsvertrags darüber hinaus, wenn ein zwingendes geschäftliches Interesse vorliegt.
Was ist eine Wettbewerbsverbotsklausel?
Eine Abwerbeklausel ist eine abgeschwächte Variante einer Wettbewerbsklausel. Sie verbietet dem ehemaligen Mitarbeiter nicht, für einen Konkurrenten zu arbeiten oder ein eigenes Unternehmen zu gründen, untersagt ihm aber, Kontakt zu Geschäftspartnern des ehemaligen Arbeitgebers, wie Kunden und Lieferanten, zu pflegen oder für diese zu arbeiten. Ohne eine solche Klausel steht es dem Mitarbeiter grundsätzlich frei, im Wettbewerb zu stehen.
Wann ist eine Wettbewerbsverbotsklausel gültig?
Da die Abwerbeklausel eine spezielle Form der Wettbewerbsverbotsklausel darstellt, gelten dieselben Anforderungen (Artikel 7:653 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches): Sie muss schriftlich mit einem volljährigen Arbeitnehmer vereinbart werden. In einem befristeten Arbeitsvertrag ist eine Abwerbeklausel nur dann wirksam, wenn der Arbeitgeber das zwingende betriebliche Interesse, das die Klausel erforderlich macht, schriftlich begründet.
Was ist eine „Beziehung“?
Beschreiben Sie in der Klausel so genau wie möglich, was unter eine Geschäftsbeziehung fällt: nur Bestandskunden oder auch Interessenten und Lieferanten? Eine vage Beschreibung führt zu Streitigkeiten und macht die Klausel angreifbar. Je konkreter und nachvollziehbarer die Abgrenzung, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Bestand hat.
Der Richter kann eine Klausel abschwächen
Selbst eine gültige Wettbewerbsverbotsklausel kann vom Gericht eingeschränkt oder aufgehoben werden, wenn sie den Arbeitnehmer im Verhältnis zu den Interessen des Arbeitgebers unbillig benachteiligt. Eine zu weit gefasste Klausel – sei es hinsichtlich Zeit, geografischem Gebiet oder Anwendungsbereich – birgt dieses Risiko. Eine klar definierte und gut begründete Klausel ist daher wirksamer.
Häufig gestellte Fragen
Worin besteht der Unterschied zwischen einer Abwerbeverbotsklausel und einer Wettbewerbsverbotsklausel?
Eine Wettbewerbsverbotsklausel untersagt dem Arbeitnehmer generell jegliche Konkurrenztätigkeit; eine Abwerbeverbotsklausel hingegen verbietet lediglich die Kontaktaufnahme mit Geschäftspartnern des Arbeitgebers oder die Arbeit für diese. Die Abwerbeverbotsklausel ist daher begrenzter und schränkt die freie Wahl des Arbeitsplatzes weniger ein.
Ist eine Wettbewerbsverbotsklausel in einem befristeten Vertrag zulässig?
Nur wenn der Arbeitgeber ein zwingendes betriebliches Interesse schriftlich begründet. Fehlt eine solche Begründung, ist die Klausel im befristeten Vertrag ungültig.
Kann ich eine Geldstrafe mit einem Verstoß verknüpfen?
Ja, eine Strafklausel ist möglich, es gelten jedoch besondere rechtliche Voraussetzungen, und das Gericht kann die Geldstrafe reduzieren. Lassen Sie den Wortlaut daher rechtlich prüfen.
Eine Wettbewerbsverbotsklausel korrekt formulieren?
Unsere Rechtsexperten entwerfen eine rechtswirksame Abwerbe- oder Wettbewerbsverbotsklausel oder integrieren diese in Ihren Arbeitsvertrag. Möchten Sie mehr erfahren? Lernen Sie unser Arbeitsrechtsteamoder vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch.