MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
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Ein Vertrag mit Mindest- und Höchstarbeitszeit bietet Ihnen Flexibilität, aber die Regeln sind streng: Der Arbeitnehmer hat garantierte Arbeitsstunden sowie die Rufbereitschaftsrechte nach dem Gesetz über einen ausgewogenen Arbeitsmarkt (Balanced Labour Market Act, WAB), wie zum Beispiel eine viertägige Kündigungsfrist und nach einem Jahr das Angebot einer Festarbeitszeit.
Was ist ein Minimum-Maximum-Vertrag?
Ein Min-Max-Vertrag ist ein flexibler Arbeitsvertrag mit einer garantierten Mindeststundenzahl und einer maximalen Stundenzahl, für die Sie den Mitarbeiter einsetzen können. Dadurch wird sichergestellt, dass der Mitarbeiter mindestens eine bestimmte Stundenzahl arbeitet, während Sie die Stundenzahl bei Bedarf erhöhen können.
Die WAB-Regeln für Bereitschaftsarbeiter
Ein Vertrag mit Mindest- und Höchstarbeitszeit ist eine Rufbereitschaftsvereinbarung und unterliegt den WAB-Regeln. Wichtig sind die Kündigungsfrist von mindestens vier Tagen (bei einer Kündigungsfrist von weniger als vier Tagen besteht keine Verpflichtung zur Dienstantrittspflicht) und der Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Stornierung eines Rufbereitschaftseinsatzes innerhalb von vier Tagen. (Die genauen Fristen können je nach Tarifvertrag variieren; bitte prüfen Sie Ihren Tarifvertrag.)
Nach zwölf Monaten: Angebot für feste Stunden
Hat der Mitarbeiter zwölf Monate lang auf Abruf gearbeitet, müssen Sie ihm eine feste Stundenzahl anbieten, die sich am Durchschnitt des letzten Jahres orientiert. Andernfalls kann der Mitarbeiter weiterhin Lohnansprüche auf Basis dieses Durchschnitts geltend machen.
Hinweis an die Redaktion
Die Freiheit des Min-Max-Vertrags liegt in seiner Anwendung, nicht im Text: Die Vereinbarung muss die garantierten Arbeitsstunden, die Rufbereitschaftsregeln und die Bestimmungen des Tarifvertrags korrekt wiedergeben. Ein fehlerhafter Vertrag führt zu Lohnforderungen und Bußgeldern.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Stunden muss ich garantieren?
Sie legen dieses Minimum selbst fest, aber der Arbeitnehmer hat Anspruch auf Lohn für diese garantierten Stunden, auch wenn weniger Arbeit anfällt.
Muss ich nach einem Jahr feste Arbeitszeiten anbieten?
Ja. Nach zwölf Monaten Rufbereitschaft müssen Sie ein Angebot für eine feste Stundenzahl auf Basis des Jahresdurchschnitts abgeben.
Was passiert, wenn ich zu spät anrufe oder absage?
Wird der Arbeitnehmer weniger als vier Tage im Voraus einberufen, ist er nicht verpflichtet zu erscheinen; wird die Einberufung innerhalb von vier Tagen abgesagt, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Lohn.
Ein sinnvoller Minimal-Maximal-Vertrag?
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