MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
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Ein Inkassovertrag ist eine Vereinbarung zwischen einem Unternehmer und einem Inkassobüro. Der Unternehmer übergibt dem Inkassobüro seine Forderungen, und dieses treibt sie in seinem Namen ein. Der Vertrag gibt dem Inkassobüro ein klares Mandat und regelt die Provision (die Kosten) – beispielsweise einen Festbetrag, einen Prozentsatz oder eine Erfolgsprovision. Für das Inkassobüro bildet er die Grundlage der Vereinbarungen und seines Provisionsanspruchs.
Ein Unternehmen führt einen Teil des Inkassoverfahrens oft intern durch. Sollte dies nicht zum Erfolg führen, beauftragt es ein Inkassobüro und schließt mit diesem einen Inkassovertrag ab. Wir erklären Ihnen, was dies genau bedeutet.
Was ist ein Inkassovertrag?
Ein Inkassovertrag wird zwischen einem Unternehmer und einem Inkassobüro geschlossen und ist erforderlich, wenn der Unternehmer Forderungen an das Inkassobüro zur Eintreibung übergibt. Für das Inkassobüro ist ein konkreter Auftrag wichtig; für den Unternehmer Transparenz hinsichtlich der Kosten (der Provision). Diese Vereinbarungen werden im Inkassovertrag festgehalten.
Was ist darin enthalten?
Neben den Standardvereinbarungen (wie Laufzeit und Gegenstand) enthält die Vereinbarung zahlreiche Möglichkeiten zur individuellen Anpassung:
- Pflichten des Inkassobüros – wie das Inkassoverfahren durchgeführt wird, welche Dienstleistungen und Maßnahmen erbracht werden und dass es zu den entsprechenden Zeitpunkten Bericht erstattet.
- Pflichten des Unternehmers – in der Regel Mitwirkung und Informationsbereitstellung sowie die Zahlung einer Provision. Diese wird häufig mit den eingenommenen Beträgen verrechnet, gegebenenfalls nach dem Prinzip „Keine Erfüllung, keine Zahlung“.
Die Provision kann auf verschiedene Weise berechnet werden: als Grundbetrag, als Prozentsatz der Forderung oder nach einer Abonnementformel.
Warum benötige ich einen Inkassovertrag?
Als Inkassounternehmen benötigen Sie ein eindeutiges Mandat des Unternehmers. Sie haben Ihre eigenen Arbeitsmethoden, Verfahren und eine spezifische Vorgehensweise bei der Abrechnung und Provisionsberechnung. Daher ist ein maßgeschneiderter Inkassovertrag unerlässlich: Er bildet die Grundlage der Vereinbarungen und sichert Ihren Provisionsanspruch.
Häufig gestellte Fragen
Wann benötige ich eine Inkassovereinbarung?
Sobald ein Unternehmer Forderungen an ein Inkassobüro abtritt, erteilt der Vertrag dem Inkassobüro ein Mandat und regelt die Provision und die Arbeitsweise.
Wie wird die Provision berechnet?
Die Vergütung kann auf verschiedene Weise erfolgen: als Grundgebühr, als Prozentsatz der Forderung oder als Abonnement. Die Provision wird häufig mit den eingezogenen Beträgen verrechnet, gegebenenfalls auf Basis eines Erfolgshonorars.
Was bedeutet „Keine Heilung, keine Zahlung“ im Inkassobereich?
Eine Formel, bei der der Unternehmer erst dann (vollständig) zahlt, wenn die Zahlung tatsächlich eingegangen ist. Die genauen Details legen Sie im Inkassovertrag fest.
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Die Rechtsexperten von MKB Juristen erstellen maßgeschneiderte Inkassoverträge sowie weitere Inkassodokumente wie Mahnschreiben, Zahlungsvereinbarungen und Schreiben zur Unterbrechung der Verjährungsfrist. Informieren Sie sich über unsere Inkassodienstleistungen oder vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch .