MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
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Gute Lieferbedingungen schützen Sie in allen Belangen Ihrer Lieferungen: Sie begrenzen Ihre Haftung, regeln Zahlung und Eigentumsvorbehalt, machen Lieferzeiten unverbindlich und regeln Reklamationen und Gewährleistungsansprüche. Vier Gründe, warum Sie sie brauchen.
1. Haftungsbeschränkung
Wenn bei oder nach einer Lieferung etwas schiefgeht, möchten Sie nicht unbeschränkt haften. In Ihren Lieferbedingungen begrenzen Sie die Haftung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, beispielsweise auf den Rechnungsbetrag, und schließen Folgeschäden aus. Ohne diesen Schutz greifen die gesetzlichen Bestimmungen.
2. Regelung der Zahlung und Eigentumsvorbehalt
Sie legen Zahlungsbedingungen, Zinsen und Inkassokosten so fest, dass Sie im Falle eines Zahlungsausfalls gut abgesichert sind. Mit einer Eigentumsvorbehaltsklausel bleiben die gelieferten Waren bis zur vollständigen Bezahlung Ihr Eigentum – ein entscheidender Schutz, falls Ihr Kunde nicht zahlt oder insolvent wird.
3. Lieferzeiten als Richtwerte angeben
Indem Sie Lieferzeiten als unverbindlich (nicht verbindlich) kennzeichnen, verhindern Sie, dass eine geringfügige Verzögerung sofort zu Schadensersatzansprüchen oder zur Kündigung führt. Sie legen fest, dass ein Zahlungsverzug erst nach einer Mahnung eintritt, sodass Sie die Flexibilität behalten, weiterhin zu liefern.
4. Bearbeitung von Reklamationen, Gewährleistungsansprüchen und Risiken
Sie legen fest, innerhalb welcher Frist ein Kunde eine Reklamation einreichen muss, was Ihre Garantie abdeckt und wann die Gefahr für die gelieferte Ware auf Sie übergeht. Klare Vereinbarungen zu diesen Punkten verhindern endlose Streitigkeiten und begrenzen Ihr Risiko verspäteter oder unberechtigter Ansprüche.
Häufig gestellte Fragen
Worin besteht der Unterschied zu allgemeinen Geschäftsbedingungen?
Die Lieferbedingungen sind oft der Teil Ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der sich speziell mit Lieferungen befasst. Der Begriff ist nicht streng definiert; entscheidend ist der Inhalt.
Was ist das Wichtigste, was sie organisieren?
Insbesondere die Begrenzung der Haftung und die Regelung von Zahlungen, Eigentumsvorbehalt, Lieferzeiten und Beschwerden.
Gelten meine Allgemeinen Geschäftsbedingungen automatisch?
Nein. Sie müssen die Anwendbarkeit erklären und die entsprechenden Unterlagen rechtzeitig vorlegen, andernfalls sind sie nicht anwendbar oder anfechtbar.
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