MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
- Kundenspezifische Verträge, Geschäftsbedingungen und Rechtsdokumente
- Budgetfreundlich und transparent hinsichtlich der Kosten im Voraus
- Fordern Sie eine kostenlose Beratung oder ein unverbindliches Angebot an
Die Kosten für die Erstellung eines Vertrags liegen bei den meisten KMU-Verträgen zwischen 250 € und 1.500 €. Einfache Dienstleistungs- oder Geheimhaltungsvereinbarungen sind günstiger, umfassende Kooperations-, Franchise- oder Lieferverträge hingegen teurer. Der Preis richtet sich nach Komplexität, Grad der Individualisierung und der Notwendigkeit von Verhandlungen. Wägen Sie stets das abgesicherte Risiko gegen die Kosten ab – nur so ist die Kostenkalkulation fair.
Die kurze Antwort
- Einfacher Vertrag: 250 € – 500 € (Dienstleistungsvertrag, Geheimhaltungsvereinbarung, kleinere Dienstleistungen).
- Durchschnittlicher Vertragswert: 500 € – 1.000 € (Lieferung, Vertrieb, Lizenzvertrag).
- Komplexer Vertrag: 1.000 € – 2.500 €+ (Kooperation, Franchise, Gesellschafter).
- Fester Zinssatz: üblich bei Standardverträgen, bietet im Voraus Planungssicherheit.
- Stundensatz: 150 € – 275 € pro Stunde, üblicherweise nach Vereinbarung und bei individueller Anfertigung.
- Abwägung: Vergleichen Sie immer den Preis mit dem Risiko, das Sie absichern.
Festpreis oder Stundensatz?
Für einen klar definierten und nachvollziehbaren Vertrag arbeiten viele Kanzleien mit einem Festpreis. Sie wissen im Voraus, was Sie bezahlen werden, und in der Regel ist eine Korrekturrunde inbegriffen. Dies eignet sich für Verträge, die regelmäßig stattfinden und eine vorhersehbare Struktur aufweisen.
Ein Stundensatz von 150 € bis 275 € ist üblich, sobald der Arbeitsaufwand geringer wird: beispielsweise bei Verhandlungen mit einem Vertragspartner, bei ungewöhnlichen Arbeitsstrukturen oder vielen Korrekturschleifen. Bei Abrechnung nach Stundensatz sollten Sie immer die voraussichtliche Stundenzahl angeben, um keinen unbefristeten Vertrag zu unterzeichnen.
Preisangaben nach Vertragsart
- Geheimhaltungsvereinbarung (NDA): € 250 – € 500.
- Dienstleistungsvertrag / freiberufliche Tätigkeit: € 300 – € 600.
- Allgemeine Geschäftsbedingungen: € 400 – € 900.
- Liefer- oder Dienstleistungsvertrag: € 500 – € 1.000.
- Lizenz- oder Vertriebsvereinbarung: € 750 – € 1.500.
- Kooperationsabkommen: € 750 – € 2.000.
- Franchise- oder Gesellschaftervereinbarung: € 1.500 – € 3.500+.
Dies sind Hinweise auf individuelle Lösungen bei spezialisierten KMU. Die Angebote der einzelnen Firmen variieren; fordern Sie daher immer ein konkretes Angebot für Ihre Situation an.
Was bestimmt den Preis?
- Komplexität. Eine Partei, eine Lieferung, ein Preis ist günstiger als eine Struktur mit mehreren Parteien, Dienstleistungen und Zahlungsplänen.
- Individualisierung versus Standard. Ein komplett individuell angefertigter Vertrag ist teurer als die Anpassung eines bestehenden Modells.
- Verhandlungen. Sobald die Gegenseite Gegenvorschläge unterbreitet, vergehen nur wenige Stunden. Jede Runde kostet Zeit.
- Haftung und Risiko. Klauseln zu Schadensersatz, Gewährleistungen und Strafen erfordern mehr Überlegung und sind das Geld wert.
- Dringend. Für Arbeiten, die innerhalb weniger Tage abgeschlossen werden müssen, wird unter Umständen ein Aufpreis erhoben.
Kosten versus Risiko
Die Frage ist nicht „Was kostet der Vertrag?“, sondern „Was kostet es, wenn der Vertrag fehlerhaft ist?“. Ein Liefervertrag über 700 € erscheint teuer, bis ein Kunde 30.000 € Schadenersatz fordert und Ihre Haftung nirgends begrenzt ist. Dann entpuppen sich die 700 € als die günstigste Versicherung, die Sie hätten abschließen können.
Nehmen wir Tom als Beispiel, der eine Maschine auf Basis einer einfachen Auftragsbestätigung lieferte. Als die Maschine ausfiel und der Kunde Produktionsausfälle geltend machte, gab es keinerlei Haftungsbeschränkung. Ein Vertrag über 800 € hätte diese Ansprüche begrenzt. Vergleichen Sie daher immer den Preis eines Vertrags mit dem Umfang des abgedeckten Risikos.
Wo Sie Geld sparen können
- Bitte geben Sie Ihre Informationen vollständig an. Je genauer Ihre Angaben sind, desto weniger Zeit benötigt der Anwalt.
- Verwenden Sie eine Vorlage wieder. Lassen Sie sich einmalig eine Vertragsvorlage korrekt erstellen und passen Sie diese dann für ähnliche Situationen selbst an.
- Bündeln. Die gleichzeitige Erstellung mehrerer zusammengehöriger Dokumente ist oft kostengünstiger als die separate Anfertigung.
- Verlangen Sie einen Festpreis für planbare Arbeit, damit Sie keinen Vertrag mit einem unbestimmten Stundensatz unterschreiben.
Ehrliche Empfehlung
Wählen Sie einen Festpreis für planbare Aufträge und einen Stundensatz nur dann, wenn echte Verhandlungen möglich sind. Wägen Sie stets Preis und Risiko ab: Bei hohen Beträgen und Haftungsansprüchen rechnet sich ein Vertrag über einige hundert Euro fast immer.
Sie müssen nicht für jedes Dokument bezahlen. Für einen kleinen, einmaligen Auftrag mit einem vertrauenswürdigen Partner genügt ein transparenter Kostenvoranschlag oder eine bereits erstellte Vorlage. Überlassen Sie die Arbeit einem Anwalt, wenn es um Geld und Risiko geht, nicht wenn eine Vorlage ausreicht.
Lesen Sie mehr: Vertragsgestaltung: Der Prozess, individueller Vertrag oder Vorlage und Kooperationsvereinbarung.
Häufig gestellte Fragen
Die meisten Verträge mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kosten zwischen 250 € und 1.500 €. Eine Geheimhaltungsvereinbarung oder ein Dienstleistungsvertrag liegt im unteren Preissegment, während ein umfassender Kooperations- oder Franchisevertrag teurer ist. Der Preis hängt von Komplexität, individuellen Anpassungen und etwaigen Verhandlungen ab.
Bei vorhersehbaren, klar definierten Verträgen ist ein Festpreis üblich: Sie wissen im Voraus, was Sie bezahlen werden. Ein Stundensatz von 150 € bis 275 € eignet sich für Verhandlungen und umfangreiche individuelle Anpassungen. Fragen Sie in diesem Fall immer nach einem Gesamtpreis.
Eine individuell angepasste Geheimhaltungsvereinbarung kostet üblicherweise zwischen 250 und 500 Euro. Eine gegenseitige Geheimhaltungsvereinbarung oder eine mit vielen spezifischen Bestimmungen kann etwas teurer sein. Für einen einfachen, einmaligen Fall ist oft eine gute Vorlage ausreichend.
Komplexität, Grad der Individualisierung, Haftungsrisiko und Verhandlungsaufwand bestimmen den Preis. Ein einzelner Vertragspartner und eine einzelne Lieferung sind günstiger als eine Struktur mit mehreren Parteien, Dienstleistungen und Zahlungsplänen.
Ja: Reichen Sie Ihre Unterlagen vollständig ein, verwenden Sie eine bereits erstellte Vorlage, fassen Sie zusammengehörige Dokumente zusammen und berechnen Sie einen Festpreis für planbare Arbeit. Eine gründliche Voraufnahme spart dem Anwalt Zeit und Ihnen Geld.
Nein. Die Frage ist, ob der Preis dem Risiko angemessen ist. Bei einem kleinen Auftrag mit geringem Risiko ist ein umfangreicher Vertrag übertrieben. Bei einer Lieferung mit erheblichem Schadensrisiko ist ein billiges Modell sogar gefährlich.
Bei einem Festpreis ist üblicherweise eine Korrekturrunde inbegriffen. Weitere Runden, beispielsweise aufgrund von Verhandlungen mit dem Vertragspartner, können erforderlich sein. Klären Sie im Voraus, was im Festpreis enthalten ist, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.