MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
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Wenn Sie als Selbstständiger in ein Angestelltenverhältnis wechseln möchten – sei es aufgrund rückläufiger Aufträge, des Wunsches nach mehr Sicherheit oder der strengeren Durchsetzung des DBA-Gesetzes –, sollten Sie dies strukturiert angehen. In sechs Schritten können Sie den Übergang von der Situationsanalyse bis zur Geschäftsaufgabe ordnungsgemäß gestalten.
Schritt 1: Ermitteln Sie Ihre Gründe und Wünsche
Überlegen Sie sich genau, warum Sie den Wechsel anstreben und was Sie sich davon erhoffen: mehr Sicherheit, ein stabiles Einkommen oder ein geringeres Risiko durch verstärkte Kontrollen von Scheinselbstständigkeit. Ihre Wünsche bestimmen, was Sie aushandeln, beispielsweise Position, Gehalt und Arbeitsbedingungen.
Schritt 2: Besprechen Sie es mit Ihrem Kunden
Wenn Sie schon lange für einen Kunden arbeiten, ist dieser oft der naheliegende Arbeitgeber – insbesondere, wenn die Zusammenarbeit bereits einem Arbeitsverhältnis ähnelt. Sprechen Sie mit dem Kunden über die Möglichkeit einer Festanstellung und sondieren Sie dessen Bereitschaft. Für den Kunden beseitigt ein Arbeitsverhältnis zudem das Risiko von Steuernachzahlungen aufgrund einer Scheinselbstständigkeit.
Schritte 3 und 4: einen Arbeitsvertrag aushandeln und abschließen
Verhandeln Sie Gehalt, Position, Arbeitszeiten, Urlaub und alle weiteren Bedingungen und achten Sie besonders auf die Probezeit. Halten Sie die Vereinbarungen in einem schriftlichen Arbeitsvertrag fest. Lassen Sie ihn prüfen, damit Sie genau wissen, was Sie unterschreiben und die Bedingungen korrekt sind.
Schritte 5 und 6: Abwicklung Ihres Geschäftsbetriebs und Regelung der Steuerangelegenheiten
Schließen Sie Ihre laufenden Aufträge ab und entscheiden Sie, ob Sie Ihr Unternehmen schließen oder (teilweise) weiterführen. Wenn Sie es schließen, melden Sie sich bei der Handelskammer ab, schließen Sie Ihre Umsatzsteuerunterlagen und reichen Sie Ihre letzten Steuererklärungen ein. Passen Sie außerdem Ihre Versicherungen an: Als Angestellter sind Sie für Angelegenheiten versichert, die Sie zuvor als Selbstständiger selbst erledigt haben.
Häufig gestellte Fragen
Warum wechseln Freiberufler zu einer Festanstellung?
Häufig aufgrund sinkender Aufträge, des Bedürfnisses nach Sicherheit oder einer strengeren Durchsetzung des DBA-Gesetzes in Bezug auf Schein-Selbstständigkeit.
Soll ich mein Geschäft schließen?
Nicht unbedingt. Sie können die Tätigkeit einstellen oder (teilweise) fortführen. Wenn Sie sie einstellen, veranlassen Sie die Abmeldung bei der Handelskammer und die Begleichung Ihrer Steuerschuld.
Worauf sollte ich im Arbeitsvertrag achten?
Bezüglich Gehalt, Position, Arbeitszeiten, Probezeit und etwaiger Klauseln: Lassen Sie den Vertrag vor der Unterzeichnung prüfen.
Hilfe beim Übergang zu einer Festanstellung?
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