MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
- Kundenspezifische Verträge, Geschäftsbedingungen und Rechtsdokumente
- Budgetfreundlich und transparent hinsichtlich der Kosten im Voraus
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Wenn Sie einen externen Berater beauftragen, sollten Sie die Zusammenarbeit in einem soliden Beratungsvertrag formalisieren. Darin regeln Sie den Auftrag, die Vergütung, die Rechte am geistigen Eigentum der Ergebnisse, die Vertraulichkeit und die Haftung – und beugen Risiken wie einer Scheinselbstständigkeit vor.
Warum ein Beratungsvertrag?
Unternehmen können nicht alle Fachkenntnisse intern abdecken und beauftragen daher Berater – von IT bis Buchhaltung. Diese Zusammenarbeit bringt wertvolles Wissen, birgt aber ohne entsprechende Vereinbarungen auch Risiken. Ein Beratungsvertrag (eine Art Dienstleistungsvertrag) definiert die Zusammenarbeit klar und deutlich.
Aufgabe, Vergütung und Dauer
Definieren Sie klar und deutlich die Leistungen des Beraters (Umfang und Ergebnisse bzw. Aufwand), die Vergütung und Rechnungsstellung, die Laufzeit sowie die Kündigungsoptionen. Klären Sie, ob es sich um eine Aufwands- oder eine Ergebnisverpflichtung handelt, um falsche Erwartungen oder Versprechen hinsichtlich eines festen Ergebnisses zu vermeiden.
Geistiges Eigentum und Vertraulichkeit
Falls der Berater Berichte, Modelle, Software oder andere Ergebnisse erstellt, legen Sie fest, wer die Rechte am geistigen Eigentum besitzt – idealerweise Sie selbst oder über eine umfassende Lizenz. Fügen Sie außerdem eine Vertraulichkeitsklausel hinzu, da der Berater häufig Zugang zu vertraulichen Informationen erhält.
Haftung und Scheinbeschäftigung
Begrenzen Sie die Haftung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und treffen Sie Vereinbarungen darüber, was geschieht, wenn die Beratung zu einem Schaden führt. Achten Sie bei längerfristigen Projekten auf Scheinselbstständigkeit: Arbeitet der Berater faktisch als Angestellter unter Ihrer Weisung, kann ein Arbeitsverhältnis entstehen, das zu Steuernachzahlungen führen kann. Stellen Sie sicher, dass Vertrag und Vorgehensweise den Grundsätzen einer selbstständigen Tätigkeit entsprechen.
Häufig gestellte Fragen
Benötige ich einen Beratervertrag?
Absolut empfehlenswert. Sie kümmern sich um Auftragsvergabe, Vergütung, geistiges Eigentum, Vertraulichkeit und Haftung und beugen Streitigkeiten und Risiken vor.
Wessen Ergebnisse sind die des Beraters?
Nur wenn Sie dem zustimmen. Legen Sie fest, dass die Rechte am geistigen Eigentum bei Ihnen verbleiben oder dass Sie eine umfassende Lizenz erhalten.
Besteht für mich die Gefahr einer Scheinbeschäftigung?
Ja, für einen langfristigen Einsatz unter Ihrer Leitung. Stellen Sie sicher, dass der Vertrag und die Arbeitsmethoden tatsächlich die Selbstständigkeit fördern.
Ein wasserdichter Beratungsvertrag?
Unsere Rechtsexperten erstellen einen maßgeschneiderten Mandats- oder Beratungsvertrag. Lernen Sie unser Vertragsrechtsteam kennen oder vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch .