MKB Juristen entwirft individuelle Rechtsdokumente
Es empfiehlt sich, wichtige Verträge, Geschäftsbedingungen und andere juristische Dokumente nicht selbst zusammenzustellen oder zu kopieren. Wir unterstützen Unternehmer mit begrenztem Budget mit maßgeschneiderten Rechtslösungen, transparenten Kosten im Voraus und verständlichen Erklärungen.
- Kundenspezifische Verträge, Geschäftsbedingungen und Rechtsdokumente
- Budgetfreundlich und transparent hinsichtlich der Kosten im Voraus
- Fordern Sie eine kostenlose Beratung oder ein unverbindliches Angebot an
Sie dürfen Stornogebühren erheben, wenn ein Kunde eine Bestellung storniert. Allerdings steht eine Stornogebührenklausel gegenüber Verbrauchern auf der grauen Liste (Artikel 6:237 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches): Es wird vermutet, dass sie unangemessen belastend ist, und Sie müssen nachweisen, dass sie angemessen ist.
Was ist eine Stornogebührenklausel?
Eine Stornogebührenklausel legt fest, dass ein Kunde Kosten trägt, wenn er eine Bestellung oder einen Auftrag vorzeitig storniert. Unternehmer nehmen dies gerne standardmäßig in ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf, um entstandene Kosten und Umsatzeinbußen abzudecken.
Die Vermutung der unangemessenen Belastung
Für Verbraucher gilt eine Liste von Klauseln, die als unangemessen belastend gelten (Artikel 6:237 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches). Die Stornogebührenklausel ist in dieser Liste enthalten. Daher liegt die Beweislast bei Ihnen: Sie müssen nachweisen, dass die vereinbarten Kosten angemessen sind. Gelingt Ihnen dies nicht, kann die Klausel für ungültig erklärt werden.
Wie gestaltet man die Klausel angemessen?
Die Stornogebühren sollten sich nach den tatsächlich entstandenen Kosten und dem entgangenen Umsatz richten. Eine gestaffelte Gebührenordnung, die sich mit näher rückender Stornierungstermin erhöht, ist oft gerechtfertigt. Ein fixer, hoher Betrag unabhängig vom Schaden ist in der Regel nicht angemessen.
Geschäftskunden
Bei Geschäftskunden haben Sie mehr Spielraum: Die Graue Liste findet hier keine direkte Anwendung. Dennoch bleibt eine übermäßige Klausel auch hier angreifbar, und zwar durch den allgemeinen Angemessenheitstest. Eine ausgewogene Klausel ist in beiden Fällen am besten geeignet.
Häufig gestellte Fragen
Darf ich immer Stornogebühren erheben?
Sie können sich darauf einigen, aber die Vereinbarungen müssen gegenüber den Verbrauchern angemessen und begründet sein. Ein unverhältnismäßig hoher Betrag ist anfechtbar.
Wie hoch dürfen die Stornogebühren sein?
Es gibt keine feste Obergrenze; entscheidend ist das Verhältnis zu Ihren tatsächlichen Kosten und Umsatzeinbußen. Ein gut begründetes Stufensystem ist am effektivsten.
Gilt dies auch für die Erbringung von Dienstleistungen?
Ja, die Graue Liste für Verbraucher gilt auch für Aufträge und Dienstleistungen. Passen Sie die Klausel an die Art Ihrer Dienstleistung an.
Sorgen Sie für wasserdichte Geschäftsbedingungen?
Unsere Rechtsexperten entwerfen eine rechtsgültige Stornierungsklausel und integrieren diese in Ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Lernen Sie unser Vertragsrechtsteamoder vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch.